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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Kunstfreiheit statt Soldatendrill PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 10. Februar 2010 um 06:04 Uhr

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Augsburg (dpa/lby) - Während der nächtlichen Vergnügungsmeile im Zentrum von Augsburg bis vor kurzem noch das Dönerverbot drohte, toben sich nur rund vier Kilometer weiter, im Kulturpark West, Kreative und Querdenker aller Art aus. Hier, auf dem ehemaligen Gelände der US-Armee im Stadtteil Kriegshaber, entwickelt sich seit drei Jahren eine muntere künstlerische Szene: Maler, Musiker, Fotografen, Schauspieler und Tänzer leben und arbeiten hier.    

 

Die hohen, mit Stacheldraht gesicherten Zäune um das weitläufige Areal zeugen noch von der Zeit der US-Armee. Doch dort wo früher Soldaten Dienst schoben, wird jetzt Kunst gemacht. Auf dem Gang im zweiten Stock der ausgedienten Armeekaserne Nummer 38 empfängt den Besucher eine bizarre Wohnzimmer-Atmosphäre. Flohmarktsessel, bunt bemalte, mit Spiegeln und Fotos bedeckte Wände, und eine weiß schimmernde Badewanne unterm Kronleuchter - willkommen in Augsburgs kreativem Sammelbecken für Künstler aller Art.    

 

«Es ist günstig hier und ich kann mich jederzeit mit Gleichgesinnten austauschen», sagt Frauke Wichmann. Die 32-jährige Fotografin sitzt in ihrem weiträumigen Atelier vor dem Laptop. Eine bunt zusammengewürfelte Ansammlung von Stühlen und Hockern tummelt sich auf dem nackten Estrich um den Tisch. Ein alter Tresor, gekrönt von einem Puppenkopf, bewacht die Fotoausrüstung und auf den Regalen türmen sich Kunstbücher. Zum Quadratmeterpreis von fünf Euro hat Frauke Wichmann den Raum seit zwei Jahren gemietet.    

 

Eröffnung 2

 

«Inzwischen vermieten wir an 1500 Künstler und es gibt eine lange Warteliste», sagt der Geschäftsführer des Kulturpark West, Peter Bommas, zufrieden. Der Weg zur gemeinnützigen GmbH war für ihn und seinen Geschäftspartner Thomas Linder weit und steinig. Nach langem Hin und Her und einer großen Demonstration auf dem Rathausplatz 2005, gab die Stadt Augsburg schließlich vor drei Jahren grünes Licht für den Einzug der Künstler in die drei ehemaligen Armeekasernen.    

 

Der Putz bröckelt an den Fassaden der grauen Betonklötze, aber drinnen spielt sich das Leben ab. «Wir haben hier die verschiedensten Kunstrichtungen und Querbeet alle Altersklassen, vom 15-Jährigen bis zum Senior, vom Profi bis zum Hobbykünstler», sagt Peter Bommas. Zahlreiche Kurse von Töpfern bis Salsa werden am Schwarzen Brett der Kasernen angeboten. Auch Einrichtungen wie das renommierte Abraxas-Theater und der Club Musikkantine locken Besucher auf das ehemalige US-Gelände.    

 

«Manche ältere Bekannte von mir trauen sich nicht hierher, weil es noch etwas heruntergekommen aussieht, aber ich finde das hat auch seinen Charme», sagt der 60-jährige Siegfried Stiller. Der Maler arbeitet im Haus 40 an mannshohen, farbenfrohen Bildern voll nackter Frauen. Er malt in prominenter Nachbarschaft: Auf seinem Gang hat auch Sepp Strubel, Holzbildhauer und ehemaliger Regisseur der Augsburger Puppenkiste sein Atelier.    

 

Einen Block weiter, im Haus 50, dröhnt Musik aus den Zimmern. «Hier hat der Verein Musikkultur für Augsburg, kurz KUKI, mit Studios und Übungsräumen sein Refugium», erklärt Peter Bommas. Von Chansons über Jazz und Punkrock ist alles dabei. «Als das Gelände noch brach lag, wurden hier Waffenhandel und andere dubiose Geschäfte gemacht. Dagegen sind wir ganz harmlos», grinst Bommas.    

 

Noch sieben Jahre haben er und Thomas Lindner das Areal gemietet. Solange können sich die Künstler noch hier austoben. An Ideen mangelt es nicht. «Bis im Sommer wird das 250 qm große Dachgeschoss in Haus 40 zum 'Aktionshaus' für Fotografie-, Theater- und Fernsehseminare umgebaut», sagt Manuel Schedl, Mitglied des gleichnamigen Vereins. «Im Kulturpark wird noch ganz viel passieren und selbst wenn die Zeit einmal um ist, hier bringt uns niemand mehr  weg», meint der Maler Stiller augenzwinkernd.



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