| Ex-Dresdner Bank-Vorstand bedauert Giacometti-Auktion |
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| Mittwoch, 10. Februar 2010 um 17:23 Uhr | ||
Hamburg/Frankfurt (dpa) - Der frühere Dresdner Bank-Vorstand Manfred Meier-Preschany (81) hätte sich die Bronzeskulptur «Der Schreitende» von Alberto Giacometti für ein Museum gewünscht und das Kunstwerk nicht in die Versteigerung gegeben. Die Commerzbank, die mit der Übernahme der Dresdner Bank auch deren Kunstsammlung übernahm, hatte die Figur in der vergangenen Woche bei Sotheby's in London versteigern lassen und dafür den Rekordpreis von umgerechnet 74 Millionen Euro erzielt. «Mir wäre lieber gewesen, der "Schreitende" wäre an ein Museum gegangen und damit der Öffentlichkeit präsent», sagte Meier-Preschany der Wochenzeitung «Die Zeit».
Meier-Preschany hatte nach dem Bericht die Skulptur 1980 für die Dresdner Bank erworben und dafür 750 000 Dollar bezahlt. «Die Skulptur war die teuerste Anschaffung, die ich getätigt habe. Die Kollegen im Vorstand waren wenig begeistert», erinnert sich der 81- Jährige. An eine Spekulation auf steigende Preise habe er damals nicht gedacht - «aber im Rückblick war es ohne Zweifel mein bestes Geschäft». |
























































