| ART COLOGNE Preis 2010 an Familie Grässlin |
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| Donnerstag, 11. Februar 2010 um 19:34 Uhr | ||
Die Sammlerfamilie Grässlin ist diesjähriger ART COLOGNE-Preisträger. Die Auszeichnung, gestiftet vom Bundesverband Deutscher Galerien und Editionen (BVDG) und der Koelnmesse, ist mit 10.000 Euro dotiert und wird der Familie Grässlin – Anna, Bärbel, Thomas, Sabine und Karola – wegen ihrer herausragenden Verdienste um die Vermittlung moderner Kunst verliehen. Die offizielle Preisverleihung findet anlässlich der ART COLOGNE (21.-25.04.2010) am Donnerstag, 22. April um 11.00 Uhr im Hansasaal des Historischen Rathauses zu Köln statt. Die Laudatio hält der Kunsthistoriker Veit Loers, ehemaliger Direktor des Museum Abteiberg, Mönchengladbach, und heute als Kurator u.a. für die Sammlung zeitgenössischer Kunst des Bundes aktiv.
Foto der Familie Grässlin von Clegg & Guttmann "The Art Collectors", 2008
Mit der Familie Grässlin ehren der BVDG und die Koelnmesse eine Sammlerfamilie, deren herausragendes Kennzeichen der direkte Kontakt mit den Künstlern ihrer Generation und deren Kunstwerken ist. Dabei zeichnet sich die Sammlung Grässlin durch eine Konzentration auf ausgewählte Künstler der 80er, 90er und 2000er Jahre aus, von denen Werke aus allen wichtigen Schaffensphasen zusammengetragen wurden. Oft handelt es sich hierbei um raumgreifende Werkblöcke, die mehr in den Museumskontext als in eine Privatsammlung passen. Umso wichtiger war es für die Familie Grässlin, durch die Errichtung des KUNSTRAUMS GRÄSSLIN im Jahr 2006 die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Konzept der Sammlungspräsentation setzt auf eine Vernetzung mit der lokalen Stadtstruktur: Neben dem neu errichteten KUNSTRAUM GRÄSSLIN besteht bereits seit 1995 das Projekt RÄUME FÜR KUNST, das leer stehende Ladenlokale, aber auch den Plenarsaal des Rathauses, den Stadtgarten sowie die Privathäuser der Familienmitglieder als Ausstellungsorte nutzt. Der Museumsbesuch wird so zum Stadtspaziergang. Im jährlichen Wechsel werden im KUNSTRAUM GRÄSSLIN und in den externen RÄUMEN FÜR KUNST Werke aus dem Sammlungsbestand präsentiert, um so ein subjektives, aber repräsentatives Panorama des heutigen Kunstschaffens zu bieten. Unter dem Titel „MÄNNER FRAUEN“ richtet sich das Augenmerk der derzeitigen vierten Sammlungspräsentation auf Werke, die sich mit dem Thema Porträt auseinandersetzen.
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