| 50 Jahre Ed Ruscha im Haus der Kunst |
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| Donnerstag, 11. Februar 2010 um 20:06 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Auf «50 Jahre Malerei» des US-amerikanischen Pop-Art-Künstlers Ed Ruscha blickt das Haus der Kunst in München zurück. Vom Freitag an bis zum 2. Mai zeigt es mehr als 70 Werke des 1937 in Nebraska geborenen Grafikers und Malers. Im Zentrum seines Schaffens steht dabei das Wort und Schriftbild. Schon in einem seiner frühesten Gemälde hat Ruscha 1959 die Buchstaben seines Namens zu bildfüllenden Zeichen arrangiert. Aus seiner Faszination für Schriftbilder entwickelte der Künstler mit «Boy Scout Utility Modern» gar eine eigene Schriftart.
Zur Kunst erhobene amerikanische Alltagskultur erwartet den Museumsbesucher. Ruschas Motive sind inspiriert von der Film- und Werbeindustrie seiner Wahlheimat Los Angeles. So sind die drei Buchstaben OOF, gelb auf blauem Hintergrund, eine Anspielung auf das Aufstöhnen einer in den Magen geboxten Comicfigur. Ob verfremdete Firmenlogos oder auf Kinoleinwandformat aufgetragene Slogans - «viele der von Ruscha als Bildmotiv verarbeiteten Worte wirken wie ausgesetzt in einem fremden Raum, wo sie darauf warten, erkannt zu werden», hieß es laut Mitteilung des Hauses der Kunst zur Vorbesichtigung am Donnerstag.
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