| Christoph Müller im Gespräch mit Ruth Baljöhr |
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| Freitag, 12. Februar 2010 um 18:06 Uhr | ||
Was wieviel wert wird. Die Sammlung stammt zu 99 % von Kunstauktionen Der Markt für Altmeisterzeichnungen ist, im Vergleich zu demjenigen für moderne Kunst, überschaubar. Wer Papierarbeiten vergangener Jahrhunderte kauft, der kennt - ob er nun in Los Angeles lebt oder in London - das Auktionshaus Bassenge - für die zumeist sehr gut informierten Sammler eine Weltadresse.
Zu Gast ist Dr. Ruth Baljöhr, Leiterin der Kunstabteilung im Berliner Auktionshaus Bassenge.
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Erfundene Wirklichkeit“ wird sie gemeinsam mit Christoph Müller anhand ausgesuchter Zeichnungen analysieren, was den Sammler zum Kauf gereizt hat und wie Preise auf Auktionen entstehen. Was ist rational, was irrational an den Preisen? Wie bewerten Fachleute die Objekte? Wie hoch sind Galeriepreise im Vergleich zu Auktionspreisen?
Ruth Baljöhr, gebürtige Hamburgerin, arbeitete zunächst in der grafischen Abteilung des Metropolitan Museum, anschließend im New Yorker Büro der ältesten deutsche Kunsthandlung C.G. Boerner. Seit 1995 ist sie bei Bassenge. Viele Tausende Blätter hielt sie in der Hand, sie kann auf Anhieb das Alter des Papiers erkennen und lässt sich auch von Kopien oder Fälschungen kaum noch täuschen.
Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zu einem Einblick in die Galerien- und Auktionshausszene.
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