994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





»Leise Superlative. Alexander Olbricht & Marcus Behmer« PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 16. Februar 2010 um 17:47 Uhr

Share

Vom 13. Mai bis zum 29. August 2010 zeigt die Klassik Stiftung Weimar im Schiller- Museum Arbeiten von Alexander Olbricht und Marcus Behmer. Beide Künstler gelten bei vielen Kennern und Liebhabern der Graphik als Geheimtipp. Sammler bibliophiler Werke schätzen besonders die zur Gründungsphase des Insel-Verlages entstandenen eigenwilligen Schöpfungen von Alexander Olbricht (1876-1942) und Marcus Behmer (1879-1958). Lebens- und Schaffenszentren der über 40 Jahre freundschaftlich eng verbundenen Künstler waren Weimar und Berlin.

 


Der aus Breslau stammende und an der dortigen Kunstakademie ausgebildete Alexander Olbricht setzte 1899 seine Studien an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen fort. In Weimar lernte er um 1902 seinen wichtigsten künstlerischen Gesprächspartner Marcus Behmer kennen. Zunächst freischaffend, wurde Olbricht 1921 zum Professor in der Zeichenklasse an der Staatlichen Hochschule für bildende Kunst in Weimar berufen. 1935 wurde er ohne Angabe von Gründen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. 1942 verstarb der schwermütige, doch bis zuletzt produktive Künstler.

 

Marcus Behmer for Dr. Heinz Möller Klischee, 1902

Marcus Behmer for Dr. Heinz Möller Klischee, 1902

Bildrechte: Marcus Haucke

(Bild anklicken, um zur Bildquelle zu gelangen)


 Marcus Behmer, dessen künstlerische Ausbildung eher autodidaktische Züge trug, begann durch die Förderung des Schriftstellers und Publizisten Otto Julius Bierbaum graphisch zu arbeiten. 1901 zog er nach München und arbeitete dort als Zeichner und Radierer für den »Simplicissimus« und die »Münchner vereinigten Werkstätten«. Als Illustrator ist er mit Insel, Paul Cassirer, Samuel Fischer, Ernst Rowohlt und der Cranach-Presse Harry Graf Kesslers verbunden. Behmer arbeitete für die Zeitschriften »Die Insel«, »Jugend« und »Ver Sacrum» und war mit Hermann Obrist und Th. Th. Heine bekannt. Bei der Berliner Secession war er mit Illustrationen zu Oscar Wildes »Salomé« vertreten. Behmers Jugendstilkunst der symbolistischen Welt ist von Franz von Stuck ebenso beeinflusst wie von Peter Behrens. In der Zeit des Nationalsozialismus zeitweilig inhaftiert, blieb Behmer auch nach Kriegsende der Ästhetik des Jugendstils verpflichtet.

 


 Aus dem Familiennachlass Olbricht hat die Klassik Stiftung Weimar 150 Zeichnungen erworben. Sein Hauptwerk, der ergreifend melancholische Zyklus fast schon ins Nichts aufgelöster Landschaften »Erster Schnee« aus dem Jahr 1959 und die Serie »24 Zweige« von 1920 stehen im Zentrum. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek konnte ergänzend 81 bibliophile Werke von Marcus Behmer erwerben. Weitere Blätter von Marcus Behmer sind zum Ankauf vorgesehen und Teil der Ausstellung.



Kommentare (2)
  • Marcus Haucke  - Richtigstellung zu Marcus Behmer

    Die Auskünfte über Marcus Behmer sind dürftig und auch falsch. Behmer hat für die Zeitschrift Die Insel gearbeitet, dort war Bierbaum der Herausgeber. Bereits 1897 zog Behmer nach München. Mit Franz von Stuck und Peter Behrens hat der groteske Jugendstil des Behmer gar nichts gemein, ein Hinweis auf Beardsley wäre legitim, seine Weiterentwicklung des Jugendstilpotentials in expressive oder surreale Formen wurde von dem Berichter nicht verstanden bzw. ist diesem das Werk des Marcus Behmer nicht bekannt.
    Die Bildrechte liegen bei mir, hier wäre eine Anfrage richtig, und die Nichtkennzeichnung (Bildrechte: Marcus Haucke) ist eigentlich ärgerlich und wäre als Verstoß gegen Urheberrechte zu einer Abmahnung fähig

  • Michael Külbel  - Bildrechte

    Hallo Herr Haucke,

    vielen Dank für Ihren Kommentar und die Richtigstellung des Artikels. Ich habe Ihnen bereits eine ausführliche Email gesandt. Die Bildrechte wurden ergänzt. Beachten Sie aber bitte, wie bereits in der Email, dass das Bild über den Bilderdienst Flickr.de eingebunden wurde. Sollte eine Urheberrechtsverletzung vorliegen, dann liegt die Quelle hierfür bei flickr.de. Klicken Sie einfach das Bild an und Sie sehen, wer das Bild hochgeladen und zur Veröffentlichung im Web freigegeben hat. Sie können als Urheber sowohl die Löschung bei Flickr oder auch das Untersagen einer weiteren Verbreitung verlangen. Wird das Bild gelöscht, verschwindet es auch automatisch aus diesem Artikel hier und von allen anderen Websiten, wo das Bild (unrechtmäßig) eingebunden wird.

Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.