| Dänen und Sachsen: Köhler eröffnet Ausstellung |
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| Dienstag, 16. Februar 2010 um 19:46 Uhr | ||
Kopenhagen (dpa) - Barocke dänisch-sächsische Pracht als Vorbild für die EU: Bundespräsident Horst Köhler hat am Dienstag zusammen mit Dänemarks Königin Margrethe II. eine Ausstellung über die engen Verbindungen zwischen Dynastien in Kopenhagen und Dresden von 1548 bis 1709 eröffnet. So wie die Sachsen und die Dänen 150 Jahre lang «eine erfolgreiche politische Allianz» gebildet hätten, müsse man heute alle Kräfte in der Europäischen Union bündeln, meinte Köhler im Kopenhagener Schloss Rosenborg. Dort werden auch die dänischen Kronjuwelen ausgestellt.
Köhler wurde bei seiner Kurzvisite von Sachsens Regierungschef Stanislaw Tillich (CDU) begleitet. Die dänische Regentin kam zusammen mit ihrer im nordrhein-westfälischen Berleburg lebenden Schwester, Prinzessin Benedikte. Zum Auftakt seines Besuchs hatte Köhler mit der dänischen Regentin auf Schloss Amalienborg zu Mittag gegessen. Zum Abschluss standen Begegnungen mit Vertretern der deutschen Minderheit in Südjütland sowie mit dänischen Intellektuellen auf dem Programm. Tillich beantwortete zugleich einen Besuch Ihrer Majestät im August 2009 in der Elbestadt. Damals war die Exposition in etwas anderer Form im Dresdner Residenzschloss zu sehen.
Dänemark und Sachsen pflegen seit Jahrhunderten freundschaftliche Beziehungen. 1709 besuchte Dänen-König Frederik IV. den sächsischen Kurfürsten August den Starken. Vier Wochen lang zelebrierte der Hof in Dresden opulente Feste. Die Kunstausstellung vereint Werke aus den Königlich Dänischen Sammlungen von Schloss Rosenborg und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Darunter befinden sich Gemälde, Waffen und Pretiosen, die den regen kulturellen Austausch zwischen den Höfen in Dresden und Kopenhagen dokumentieren. Beide Herrscherhäuser waren auch durch mehrere Eheschließungen verbandelt. Tags: d
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