artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de
artefacti® wird zur Marke
artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.
"Schön wars". Das ist der Titel des Buchs von Fotograf, Schauspieler und Theaterregisseur Stefan Hunstein. Das Multitalent präsentierte jetzt sein Werk im Münchner Haus der Kunst.
Die Fotoarbeiten von Stefan Hunstein nehmen die Ideale und Sehnsüchte der Wirtschaftswunderjahre unter die Lupe. Dazu hat er Motive von Ansichtskarten der jungen Bundesrepublik aus den 50er- und 60er Jahren bildtechnisch manipuliert und nachkoloriert. Stefan Hunstein:
Stefan Hunstein, Künstler:
"Wie hat die Republik sich selbst dargestellt, und bin auf das Medium der Ansichtskarten gekommen, weil Ansichtskarten selber, die
Bildinhalte von Ansichtskarten sehr speziell sind. Das sind keine Dokumentationen im eigentlichen Sinne, sondern das sind geschönte, gestellte Aufnahmen, denen Eigenschaften eingeschrieben sind, die man richtig, sozusagen wie in einer kleinen Erzählung, herauslesen kann. So wollte die Republik, die junge, sich repräsentieren."
Zwei historische Fahrzeuge verstärkten den Ansatz des Künstlers: ein Opel Kapitän aus dem Jahr 1956 und ein 1963er Kadett A. Dazu Frank Klaas, PR-Chef General Motors:
Frank Klaas, PR-Chef General Motors:
"Deutschland hat sich auf die Räder gemacht, Deutschland hat sich in Bewegung gesetzt, Deutschland hat angefangen sich zu bewegen, und wir von Opel haben einfach mal so ein bisschen reflektiert, wir haben gesagt, Mensch, wir haben doch da auch eine unheimliche Rolle darin gespielt."
Hunstein verändert die Bilder. Er wählt neue Ausschnitte, er verkleinert, vergrößert, koloriert und komponiert und zeigt so neue Blickwinkel aus den Jahren der Ferien in den deutschen Mittelgebirgen, der prall gefüllten Schaufenster, vollen Fußgängerzonen und anderen Zeugen der jungen Republik.
Der Schauspieler Thomas Darchinger schlägt die Brücke zwischen damals
und heute.
Thomas Darchinger, Schauspieler:
"Wirtschaftswunder war ja die Zeit, wo man noch Zukunft hatte, wo wir völlig sorglos in Richtung Zukunft geguckt haben, alles was
Fortschritt war, war positiv besetzt. Und insofern ging quasi die Zukunft in jedem Fall in Richtung Paradies. Das ist heute ein bisschen anders! Ich glaube, dass wir heute viel zu viel mit Skepsis besetzt sind und viel zu viel mit Nachdenklichkeit. Weil ja alles schon mal dagewesen ist. Deswegen diese Frische, diese Aufbruchsstimmung aus der Zeit des Wirtschaftswunders, die wird man so nicht mehr herstellen können. Trotz aller technischen Fertigkeiten, die wir haben."
Die Fotoarbeiten von Stefan Hunstein gibt es auch als Buch für 35.- , erschienen im Cantz Verlag. Die Ausstellung wandert weiter nach Esslingen und wird dort bis Juni in der Villa Merkl zu sehen sein.