| Kunsthaus Stade lädt zum «Dialog mit der Moderne» |
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| Donnerstag, 18. Februar 2010 um 19:34 Uhr | ||
Stade (dpa/lni) - Mehr als 80 Werke bedeutender Künstler der klassischen Moderne präsentiert von Sonntag an eine neue Ausstellung im Kunsthaus Stade. Die Sammlung Arnd und Erika Siegel mit Bildern von Künstlern wie Emil Nolde, Edvard Munch und Pablo Picasso wird bis zum 24. Mai erstmals vollständig gezeigt. Von den beiden Sammlern sei über die vergangenen 30 Jahre «ein Kompendium der klassischen Moderne» entstanden, erklärte der Kurator der Ausstellung, Professor Heinz Spielmann. Die wichtigsten Phasen vor allem der deutschen Kunst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts würden in der Schau «Dialog mit der Moderne» an Beispielen verdeutlicht.
Das Kunsthaus hofft nach Angaben der Projektleitung, an den Erfolg der im Januar zu Ende gegangenen Ausstellung über den Expressionisten August Macke anknüpfen zu können und die Besucherzahl von 23 000 erneut zu erreichen. Die Ausstellung beginnt mit Impulsgebern der klassischen Moderne wie Emil Nolde, etwa 20 seiner Werke gehören zu der Sammlung. Sie zeigt zudem inhaltliche Schwerpunkte wie «Die Brücke» und «Der Blaue Reiter» sowie Vertreter des Surrealismus, des Bauhaus und der Abstraktion.
Der Arzt Arnd Siegel wolle seiner Heimatstadt Stade die Möglichkeit geben, seine sehr persönliche Sammlung einmal zu zeigen, berichtete Spielmann. Die Motive der Lithographien, Holzschnitte, Radierungen, Zeichnungen, Aquarelle und Ölbilder drehen sich vor allem um ein Thema: Der Mensch und seine Umgebung. Darunter sind Porträts, Badende und Tanzende, Bilder von Menschen bei der Arbeit, im Café oder in Eintracht mit der Natur.
Internet: www.kunsthaus-stade.de
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