| Moritzburg zeigt Schau mit Werken der «Brücke» |
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| Montag, 22. Februar 2010 um 05:52 Uhr | ||
Halle (dpa/sa) - In der Moritzburg in Halle ist am Samstag eine Ausstellung mit Werken des Expressionismus eröffnet worden. Unter dem Motto «1910 Vision - 2010 Wirklichkeit» werden rund 70 Bilder von Malern der Künstlergruppe «Brücke» gezeigt, wie das Museum mitteilte. Dazu gehören Werke von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff sowie Max Pechstein. Das Thema der Ausstellung bezieht sich auf ein Angebot von Kirchner vor 100 Jahren im Auftrag der «Brücke». Die Künstlergruppe wollte 1910 in der Moritzburg ausstellen, was damals jedoch nicht realisiert wurde, wie die Stiftung weiter mitteilte. Die Schau dauert bis zum 27. Juni.
Die Bewegung «Brücke» - erst in Dresden, dann in Berlin - verhalf nach Museumsangaben dem Expressionismus im frühen 20. Jahrhundert zum Durchbruch. Die in der neuen Ausstellung gezeigten Werke stammen aus der Sammlung des Würzburgers Hermann Gerlinger. Diese gehört nach Angaben der Stiftung zu den bedeutendsten deutschen Privatsammlungen. Der Unternehmer und seine Frau hatten ihre knapp 1000 Werke umfassende Expressionisten-Sammlung dauerhaft dem Landeskunstmuseum Stiftung Moritzburg überlassen. Hintergrund war der rund 18 Millionen Euro teure Umbau des Museums zu einem Zentrum Klassischen Moderne.
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