| 176 000 Besucher bei Alexander-Ausstellung |
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| Montag, 22. Februar 2010 um 17:59 Uhr | ||
Mannheim (dpa/lsw) - Mehr als doppelt so viele Besucher wie erwartet haben die Ausstellung über Alexander den Großen in Mannheim gesehen. Von der Eröffnung am 3. Oktober bis zum letzten Tag am Sonntag (21.2.) kamen rund 176 000 Geschichtsinteressierte, teilte das Reiss-Engelhorn-Museum am Montag mit. Die Schau thematisierte den Feldzug des makedonischen Königs (356-323 v. Chr.) nach Asien vor mehr als 2300 Jahren. Ausgestellt waren rund 400 Kunstobjekte von 40 Leihgebern. Um den Besucheransturm zu bewältigen, hatte das Museum seine Öffnungszeiten an einigen Wochenenden von 18 auf 23 Uhr verlängert.
Zu sehen waren unter anderem reich verzierte persische Gold- und Silberbecher sowie das 300 Kilogramm schwere Relief eines Bogenschützen aus dem Pariser Louvre. Außerdem gab es kostbare Leihgaben wie Münzen und Schmuck, Waffen und Reliefs aus der Eremitage in St. Petersburg, aus Kabul und aus Tadschikistan. Bisherige Alexander-Ausstellungen haben sich nach Angaben von Museumsleiter Alfried Wieczorek bisher vor allem auf das Wirken des Herrschers im europäischen Raum konzentriert. |
























































