| Professoren geben Kultusministern nur mäßige Noten |
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| Dienstag, 23. Februar 2010 um 19:43 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die deutschen Universitätsprofessoren geben den Kultus- und Wissenschaftsministern von Bund und Ländern nur mäßige Schulnoten. Beim neuen Ministerranking des Deutschen Hochschulverbandes (DHV) landete Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) mit der Note «ausreichend» nur im Mittelfeld. «Ministerin des Jahres» wurde die frühere sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Ihre hochschul- und wissenschaftspolitischen Leistungen wurden bei der Online-Umfrage unter den habilitierten Professoren mit der Note «befriedigend» am besten bewertet, teilte der DHV am Dienstag mit.
Stange lag vor dem Vorjahressieger, Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos), und Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), deren Arbeit mit der Note «noch befriedigend» beurteilt wurde. Im Notenspektrum zwischen «drei minus und vier» befinden sich auch Wolfgang Heubisch (FDP/Bayern), Doris Ahnen (SPD/Rheinland-Pfalz), Jürgen Zöllner (SPD/Berlin), Peter Frankenberg (CDU/Baden-Württemberg), Henry Tesch (CDU/Mecklenburg-Vorpommern), Ex-Minister Bernward Müller (CDU/Thüringen) und Eva Kühne-Hörmann (CDU/Hessen).
Das Schlusstrio bilden die Minister der Nordländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Leistungen von Lutz Stratmann (CDU), Ex-Minister Jörn Biel (CDU) sowie von Herlind Gundelach (CDU) wurden mit «vier minus» und «mangelhaft» bedacht.
Gewählt werden konnten nur Minister, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren. Andernfalls stand der Amtsvorgänger zur Abstimmung. An der Wahl vom 10. November bis 20. Dezember nahmen nach Angaben des Verbandes 2264 der rund 25 000 DHV-Mitglieder teil. Der DHV ist die Berufsorganisation der Universitäts-Professoren. |
























































