| «Faltung» von Glöckner neu aufgestellt |
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| Dienstag, 23. Februar 2010 um 19:51 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Nach jahrelanger Einlagerung kommt die Metallplastik «Faltung» des Dresdner Künstlers Hermann Glöckner (1889-1987) wieder ans Licht: Das Kunstwerk, eine der wenigen Außenraumarbeiten des Konstruktivisten, wird auf dem Gelände des Forschungszentrums Dresden-Rossendorf (FZD) aufgestellt, teilten das Institut und der Kunstfonds Sachsen am Dienstag in Dresden mit. Die Plastik nach einem Entwurf von 1935 wurde 1981 von Mitarbeitern des Zentralinstituts für Kernphysik, dem Vorgänger des FZD, angefertigt. Nach der Wende war war sie bei der Umstrukturierung des Instituts, das nun zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, abgebaut worden.
Die «Faltung» erinnert an den Rossendorfer Kulturklub, der Zufluchtsort für die DDR-Avantgarde war. Dort fanden Ausstellungen und Veranstaltungen auch von Glöckner statt, die anderswo nicht akzeptiert wurden. Die Neuaufstellung der «Faltung» sei ein wichtiger Beitrag zur Würdigung des Ausnahmekünstlers, von dem es nur wenige realisierte Plastiken gebe, sagte die Leiterin des Kunstfonds, Silke Wagler, der dpa. Der Kunstfonds verwaltet die dem Freistaat gehörende Kunst. Parallel zur Aufstellung zeigt das FZD grafische Arbeiten von Glöckner und dem Dresdner Künstler Stefan Schröder (Jahrgang 1966), darunter eine Mappe mit Schablonendrucken von Glöckner.
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