| Neue Schau zeigt Werke aus der Glanzzeit der „Brücke“-Maler |
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| Dienstag, 23. Februar 2010 um 19:57 Uhr | ||
„Brücke“ in Halle.1910 Vision - 2010 Wirklichkeit Aus der Sammlung Hermann Gerlinger in der Stiftung Moritzburg
Der neue Szenenwechsel in der Sammlung Hermann Gerlinger bezieht sich auf ein frühes Angebot von Erich Heckel, der dem städtischen Museum in Halle im Auftrag der „Brücke“ bereits im Jahr 1907 die Übernahme einer Ausstellung der Künstlergruppe angeboten hatte. Zu einer Realisierung kam es damals nicht, auch später wiederholte Anfragen der „Brücke“-Maler blieben ohne Erfolg. Dies ist für die Stiftung Moritzburg Anlass zu fragen, wie hätte diese erste Ausstellung der „Brücke“ in Halle vor 100 Jahren aussehen können. Gestützt auf den Katalog der Galerie Arnold in Dresden aus dem Jahr 1910, mit dessen Hilfe die Ausstellung nachempfunden wird, versucht das Museum eine mögliche Antwort auf diese Frage zu geben.
Für die „Brücke“ war 1910 ein besonders reges Ausstellungsjahr mit bahnbrechenden Präsentationen in Weimar und Dresden - ein Höhepunkt in der Geschichte der Künstlergruppe. Ein Jahr zuvor hatten sich die Maler das erste Mal zum gemeinsamen Arbeiten an den Moritzburger Teichen, nahe Dresden, getroffen. Nie wieder sind sie sich in ihrer Kunst so nah gekommen wie in dieser Zeit.
Die Ausstellung versammelt etwa 70 Werke aus der Sammlung Hermann Gerlinger. Die Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Hermann Max Pechstein lassen die Vision einer „Brücke“-Schau von 1910 im Jahr 2010 in Halle Wirklichkeit werden.
Die Ausstellung ist geöffnet vom 21. Februar bis 20. Juni 2010
Dienstag 10 bis 19 Uhr, Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr |
























































