| «Grafik ohne Grenzen» macht Station in Oldenburg |
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| Donnerstag, 25. Februar 2010 um 17:21 Uhr | ||
Oldenburg (dpa/lni) - Die weltweit größte Schau zeitgenössischer Grafik wird von diesem Sonntag bis 11. April in Oldenburg gezeigt.F ür «Grafik ohne Grenzen» haben sich Kunsthäuser in Krakau, Oldenburgund Wien zusammengeschlossen, um die frühere Grafik-Triennale Krakaugemeinsam als «International Print Network 2010» fortzusetzen. 200 Werke von 137 Künstlern aus 36 Ländern werden im Horst-Janssen-Museum, dem benachbarten Stadtmuseum und der städtischen Artothek vorgestellt. Vor der Aufnahme in die von der EU geförderten Ausstellung mussten 2200 Arbeiten von 667 Einsendern aus 64 Staaten begutachtet werden.
Die maßgeblichen Kriterien für die Auswahl seien Qualität und Signifikanz gewesen, erläuterten die beiden Oldenburger Juroren Friedrich Scheele, Direktor der städtischen Museen, und Jutta Moster-Hoos, wissenschaftliche Leiterin des Horst-Janssen-Museums, am Donnerstag. Von vielen der Bewerber seien weder das Gesamtwerk noch die Biografie bekannt. Auffälligstes gemeinsames Merkmal sei die Verbindung von neuen Medien mit klassischen Techniken.
Drei Frauen werden in der Oldenburger Auswahl hervorgehoben. Einen mit 1000 Euro dotierten Preis des Oberbürgermeisters Gerd Schwandner (parteilos) bekommt die Argentinierin Alicia Candiani, die in ihren Frauenporträts Digitaldruck und Holzschnitt kombiniert. Die Jurorenlobten ebenfalls die mit unterschiedlichen Holzschnitt-Technikenarbeitende Engländerin Sandy Sykes und die Finnin Reetta Ahonen. Nach Krakau und Oldenburg wird das Künstlerhaus Wien vom 6. Mai bis 13.Juni letzte Station von «Grafik ohne Grenzen» sein.
Internet: www.horst-janssen-museum.de und www.print-network.org
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