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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 25. Februar 2010 um 17:24 Uhr

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Poesie des Untergrunds

Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989

Bilder, Bücher, Manuskripte, Fotos und Filme 

Vernissage: Freitag, 12. März 2010, 20 Uhr 

 

 

Die Künstlerszene Ostberlins war vor allem in den 1980er Jahren ein schillernder Mikrokosmos, der sich zwischen vielerlei Interessen bewegte und noch heute durch die Fülle und den Einfallsreichtum der beteiligten Künstler beeindruckt. Daran haben die Ereignisse und Legenden rund um den Prenzlauer Berg, der zum Synonym der intellektuellen Subkultur im Osten Deutschlands wurde, entscheidenden Anteil. Charakteristisch für das nonkonforme Leben in diesem maroden Gründerzeitviertel war das Nebeneinander von Gruppen, Aktionen und Projekten, die sich tolerierten und mit- oder nebeneinander agierten. Diese Vielfalt der Aktivitäten abseits der üblichen Verabredungen wurde zum selbstbestimmten „Weg aus der Ordnung“ (Uwe Kolbe), der für jeden Einzelnen völlig neue Freiräume für eigenständige, kreative Lebensformen barg. Einige der Protagonisten, wie etwa der Dichter, Sänger, Publizist und inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit Sascha Anderson, waren landesweit bekannt und vernetzt.

 

 

 

Anders als die Generation der Autoren und Künstler vor ihnen, war diese Szene nicht mehr an einem Konsens mit den sozialistischen Verhältnissen und deren Vertretern interessiert. Man richtete sich in einer Parallelwelt ein, nutzte die Freiräume der verfallenden DDR oder wartete auf die Genehmigung zur Übersiedlung in den Westen. Enge Netzwerke erlaubten der Szene eine völlig neue Art der Kreativität, bei der Dichter, bildende Künstler, Fotografen, Bands und Zeitschriftenmacher oftmals eng zusammen arbeiteten. Es gab Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Modenschauen oder Theateraufführungen in privaten Wohnungen, Ateliers und auf Dachböden oder Hinterhöfen und es entwickelte sich eine eigenständige zweite Kultur, die ihren Niederschlag u. a. in originalgrafischen Zeitschriften und in zahlreichen Künstlerbüchern fand, die allesamt in Selbstverlagen und in nur wenigen – und oftmals von Hand gefertigten – Exemplaren erschienen. Diese vergleichsweise unabhängige Szene wurde für viele eine eindrucksvolle geistige Vorhut, die auf ihre Weise den Untergang des Systems vorwegnahm.

 

 

In der Ausstellung werden 38 der wichtigsten Vertreter mit Ihren Werken vorgestellt. Neben Bildern, Plastiken, Zeichnungen, Fotografien und Videos werden viele persönliche Zeugnisse der Akteure zum Teil erstmals gezeigt. Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem Prenzlauer Berg Museum (Berlin), der Kurt Tucholsky-Gedenkstätte (Rheinsberg) und den Kuratoren Ingeborg Quaas, Uwe Warnke und Thomas Günther.



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