| Ewald Mataré: Plastik. Eine rheinische Privatsammlung |
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| Donnerstag, 25. Februar 2010 um 18:16 Uhr | ||
Ewald Mataré: Plastik. Eine rheinische Privatsammlung Ausstellung, 14.03.-20.06.2010
Das Museum Kurhaus Kleve kann erstmals eine umfangreiche, im Rheinland beheimatete, Privatsammlung zeigen, die viele Hauptwerke Ewald Matarés vereinigt. Insgesamt werden über 50 Skulpturen aus allen Schaffensphasen zu sehen sein, darunter zahlreiche seltene Werke. Die früheste Arbeit datiert von 1923, die späteste von 1960, so dass es möglich ist, Matarés gesamte künstlerische Entwicklung zu überblicken und die formalen Wandlungen in seinem Schaffen zu verfolgen. Ewald Mataré wird 1887 in Aachen-Burtscheid geboren. Er studiert in Berlin u. a. bei Lovis Corinth und Arthur Kampf. 1920 entstehen bei einem Sommeraufenthalt an der Nordsee die ersten Holzschnitte, die Mataré den Weg zu seiner spezifischen Auffassung von Skulptur ebnen. 1932 wird Ewald Mataré als Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, von der ihn die Nationalsozialisten als „entarteten Künstler“ schon 1933 wieder vertreiben. 1945 kehrt er an die Düsseldorfer Akademie zurück, wo Erwin Heerich und Joseph Beuys zu seinen ersten Schülern zählen. Mataré stirbt am 29. März 1965 in Büderich bei Düsseldorf. Das Museum Kurhaus Kleve bewahrt seinen Nachlass und ist der Erforschung und Vermittlung seines Werks in besonderer Weise verpflichtet. Die Ausstellung „Ewald Mataré: Plastik. Eine rheinische Privatsammlung“ wird gefördert durch den Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. und die Sparkasse Kleve. Es erscheint ein Katalog. |
























































