| Zwischen Kunst und Konsum |
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| Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19:20 Uhr | ||
Zwischen Kunst und Konsum
In der Ramos-Ausstellung: Ramos-Kenner Klaus Honnef
Was macht die schöne Ruby auf dem Rhabarberkuchen, warum posiert die kesse Lola vor der Colaflasche? Welche Rolle spielen Konsumartikel in der Kunst von Mel Ramos? Was unterscheidet seine Pin-up-Malerei von Pornographie? Und wie reagierte die Öffentlichkeit, als der provokative kalifornische Künstler mit seinen heiter-absurden Ölgemälden Ende der 1960er erstmals in Deutschland auftrat? Zu diesen und vielen anderen Fragen zu Ramos und der Pop-Art-Bewegung wird sich Klaus Honnef inmitten der Ramos-Ausstellung in der Kunsthalle Tübingen äußern.
Mit Klaus Honnef hat der geschäftsführende Kurator Daniel J. Schreiber den wohl besten Ramos-Kenner Deutschlands zu einem öffentlichen Gespräch am 2. März um 20 Uhr in die Kunsthalle Tübingen eingeladen. Bereits 1969 kuratierte Honnef in Aachen die erste deutsche Museumsausstellung zu Ramos. In der Folge beschäftigte er sich immer wieder mit ihm, so als Autor eines im Taschen-Verlages erschienenen Standardwerkes zur Pop-Art und zuletzt als Mitautor des Tübinger Ramos-Kataloges. Der 1939 geborene Honnef hat sich als Kurator und Kunstkritiker einen Namen gemacht. Er war Leiter des Zentrums für aktuelle Kunst. Gegenverkehr in Aachen, des Westfälischen Kunstvereins Münster, Ausstellungschef im Rheinischen Landesmuseum Bonn sowie Mitorganisator der Documenta 5 und der Documenta 6. Als Honorarprofessor unterrichtete Honnef an der Kunsthochschule Kassel Theorie der Photographie. Als Autor ist er unter anderem aus der Kunstzeitung, der Welt, Photonews sowie dem Kritischen Lexikon der Gegenwartskunst bekannt.
Zwei Wochen nach dem Gespräch mit Klaus Honnef, am Dienstag, 16. März 2010 um 20 Uhr, folgt ein Vortrag von Tilman Osterwold, dem langjährigen Leiter des Württembergischen Kunstvereins, über Pop-Art. Beide Veranstaltungen werden durch die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse Tübingen ermöglicht und sind Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung Mel Ramos. 50 Jahre Pop-Art, die noch bis zum 25. April in der Kunsthalle Tübingen zu sehen ist.
Teilnahmegebühr pro Person: 7,50 €, ermäßigt 5,50 € |

























































