| Tagung der Jungen Thomas Mann-Forscher in Göttingen |
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| Donnerstag, 25. Februar 2010 um 19:25 Uhr | ||
Tagung der Jungen Thomas Mann-Forscher
Die Thomas Mann Gesellschaft und das Buddenbrookhaus in Lübeck stärken ihr wissenschaftliches Profil durch eine gemeinsame Tagung mit der Uni Göttingen. Am 5. und 6. März findet in Göttingen die Tagung der Jungen Thomas Mann-Forscher statt. Das Thema lautet: „Ein ›kalter Künstler‹? Emotionen und Aspekte von Emotionalität bei Thomas Mann“. Junge Spitzenforscher beschäftigen sich damit, Emotionsforschung und Thomas-Mann-Forschung miteinander zu verbinden. Der Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, Prof. Dr. Hans Wißkirchen, wird gemeinsam mit Leibnitz-Preisträger Prof. Dr. Heinrich Detering in der Paulinerkirche die Tagung eröffnen.
Thomas Mann begleitete ein Leben lang der Ruf, ein „kalter Künstler“ zu sein. Schon anlässlich seines ersten Romans Buddenbrooks war dieser Vorwurf laut geworden, stellt doch der Autor hier Angehörige der eigenen Familie analytisch-distanziert dar. Der Tod Echos im Doktor Faustus vertiefte dieses Urteil; zu deutlich hatte Thomas Mann in dieser literarischen Figur seinen Enkel Frido porträtiert.
Die Jungen Thomas-Mann-Forscher sind ein Kreis von Nachwuchswissenschaftlern innerhalb der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft Sitz Lübeck e.V. Der Kreis Junger Thomas Mann-Forscher setzt sich aus Forscherinnen und Forschern aller Phasen der wissenschaftlichen Qualifikation zusammen. Ziel ist der Aufbau eines wissenschaftlichen Nachwuchs-Netzwerkes.
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