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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Große Frida-Kahlo-Retrospektive in Berlin Von Nada Weigelt, dpa(Mit Bild) PDF Drucken E-Mail
Freitag, 26. Februar 2010 um 16:50 Uhr

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Berlin (dpa) - Die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907-1954) ist eine der faszinierendsten und schillerndsten Frauen der Kunstgeschichte. Der Martin Gropius-Bau in Berlin widmet der einflussreichen Surrealistin vom 30. April bis 9. August die größte Kahlo-Retrospektive, die es in Deutschland je gab.

 

Von den mehr als150 Gemälden und Zeichnungen sind viele bei uns bisher unbekannt. «Die Suche nach den Gemälden war wirklich abenteuerlich», sagt Kuratorin Helga Prignitz-Poda, die den Werken seit drei Jahren nachjagt. «Es ist wie in einem Hütchen-Spiel. Wenn man endlich mal eines erwischt hat, ist es schon wieder unter dem nächsten Hütchen verschwunden.»

 

Die «Kahlos» sind inzwischen so wertvoll, dass sie rasend schnell den Besitzer wechseln. Zu Lebzeiten der Künstlerin gab es oft mehr Interesse an ihrem Leben und ihren Affären als an ihren Werken. 1907 in Mexiko-Stadt geboren, wurde sie als 18-Jährige bei einem Busunfall so schwer verletzt, dass kaum jemand an ihre Genesung glaubte. Die Qualen, die sie für den Rest ihres kurzen Lebens litt, verarbeitete sie in ihrer Kunst.

 

Prägend auch für ihre Rolle als Vorreiterin der Frauenbewegung wurde die schwierige Beziehung mit dem damals schon weltberühmten Maler Diego Rivera, den sie gleich zweimal heiratete. «Wir wollen versuchen, die Rätsel der Bilder ein wenig für den Besucher zu entschlüsseln», sagte Museumsdirektor Gereon Sievernich am Freitag in Berlin. So ist ein Teil der Ausstellung den kleinformatigen «Wunsch-Bildern» gewidmet, in denen die Malerin ihre Sehnsucht nach Jugend, Gesundheit, Selbstständigkeit und Erfüllung zum Ausdruck bringt. Daneben gibt es eine umfangreiche Fotoschau aus dem Besitz von Familie und Freunden, die von Kahlos Großnichte Cristina authentisch kuratiert wird.Die Schau entsteht in Zusammenarbeit mit dem Kunstforum Wien und soll dort auch zu sehen sein. Sie wird von Mexiko gefördert, das dieses Jahr den 100. Jahrestag der Revolution und den 200. Jahrestags einer Unabhängigkeit feiert.

 

Erstmals werden die beiden einzigen größeren Kahlo-Sammlungen zusammen gezeigt, die es überhaupt gibt - die sogenannte Olmedo - und die Gelman-Sammlung. Letztere konnte wegen eines erbitterten Rechtsstreits seit Jahren nicht ausgestellt werden. Besonderes Interesse dürften zwei früher verschollen geglaubte Gemälde wecken: ein Bild ihres ersten Verlobten, das nach dessen Tod in Zeitungspapier eingeschlagen in seinem Kleiderschrank gefunden wurde. Und ihr letztes Selbstbildnis vor dem Tod 1954, das sie weggeworfen hatte. Ein Angestellter fischte das Porträt aus der Mülltonne und legte es erst Jahrzehnte später einem Spezialisten vor.

 

Internet: www.gropiusbau.de



Tags: berlin  kahlo  werken  tod  interesse  abstrakte kunst  
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