| Die wilden 20er Jahre in Hamburg |
|
|
|
| Montag, 01. März 2010 um 15:04 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Das Festival «Himmel auf Zeit» lässt in diesem Frühling die wilden 20er Jahre in Hamburg lebendig werden. Bis Juni öffnen 30 Kooperationspartner ihr Haus für rund 80 Veranstaltungen. Dabei soll das künstlerische Schaffen und der kreative Wandel während der Weimarer Republik erlebbar werden: Bedeutende Künstler wie Hans Leip, Klaus Mann, Erich Korngold, Karl Schneider, Gustav Oelsner, Rosa Schapire und Ida Dehmel prägten die Hansestadt. Ihr Wirken wird in Konzerten, im Theater, in Ausstellungen, Lesungen, Filmen und Vorträgen gewürdigt. Eröffnet wird das Festival am 29. März von Schirmherr Ulrich Tukur mit einer musikalisch-literarischen Reise im St. Pauli Theater.
«Himmel auf Zeit» so lautete das Motto des letzten freien Künstlerfestes Anfang 1933, das die Künstler mit ihren Freunden und Förderern in Hamburg feierten.
Das geplante Kulturporgamm ist vielfältig: Jazz und Lyrik im Literaturhaus, Kunst in der Kunsthalle und der Galerie Herold, Brecht-Inszenierungen im Deutschen Schauspielhaus, Klaus Manns expressionistische Tanzpantomime in der Hochschule für Bildende Künste, Swing im Rathaus, Stummfilme mit Live-Musik im Metropoliskino, Chansons bei einer Hans-Leip-Soiree in St. Katharinen und eine Ringvorlesung gehören dazu.
Internet: www.himmelaufzeit.de
|
























































