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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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«Knackis» machen Kunst zur Kulturhauptstadt 2010 PDF Drucken E-Mail
Montag, 01. März 2010 um 15:04 Uhr

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Düsseldorf (dpa) - Unter dem Titel «Schattenkultur» zeigen sich die Häftlinge in Nordrhein-Westfalen zur Kulturhauptstadt 2010 von ihrer kreativen Seite. Mit Malerei und Video, Theater und Fotoausstellungen geben Häftlinge aus 17 Gefängnissen der Kulturhauptstadt-Region Ruhrgebiet vom 2. Mai bis zum 26. September einen Einblick in das Leben hinter Gittern, teilten die Veranstalter am Montag in Düsseldorf mit. Getragen wird «Schattenkultur» mit dem zentralen Ausstellungsort im Alten Hafthaus Moers von der Europäischen Kulturhauptstadt, den beiden Kirchen sowie dem Justizministerium des Landes NRW.

 

«Kunst und Kultur soll den Gefangenen die Fähigkeit geben, sich selbst zu entdecken», sagte Ruhr.2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen. Der Kulturhauptstadt gehe es nicht um ein elitäres Programm: «Wir wollen nach draußen, wo die Menschen, wo die Probleme sind.» Für den Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, stellt das Programm den Strafvollzug selbst als Teil der Kultur ins Licht der Öffentlichkeit. «Das Gefängnis ist kein gottverlassener Raum», erklärte Schneider. Landes-Justizministerin Roswitha Müller- Piepenkötter (CDU) nannte das Programm den «Höhepunkt bisheriger Kulturarbeit im Strafvollzug des Landes».

 

Zu dem vielfältigen Programm gehört eine 45-minütige Videodokumentation «Abschiebeknast» aus der JVA Büren, die auch das Leben der Abgeschobenen in ihren Heimatländern darstellt. Die Frauen im Gefängnis von Gelsenkirchen zeigen eine 120 Meter lange Malerei auf alten Bettlaken und die JVA Geldern macht mit den riesigen Malereien auf den Gefängnismauern bekannt.

 

Mit EU-Hilfe konnten auch Gefängnisse aus Marseille, Barcelona sowie Mailand für das Film- und Fotoprogramm gewonnen werden. Das NRW-Landesarchiv beteiligt sich mit einer historischen Dokumentation über die Geschichte des Strafvollzugs.

 

Wer selbst neugierig auf das beengte Leben hinter Gittern geworden ist, kann sich als Projekt der JVA Detmold in einer Neun- Quadratmeter-Zelle einschließen lassen. Nach der Niederschrift der Eindrücke in ein «Gästebuch» ist die rasche Entlassung allerdings sicher. Vorherige Anmeldung für «Schattenkultur» bei der Bürgerinformation Moers wird von den Veranstaltern empfohlen.

 

Internet: www.schattenkultur.de


 



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