| Westfälische Museen erfolgreich gegen den Trend |
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| Montag, 04. Januar 2010 um 20:43 Uhr | ||
Münster/Haltern (dpa/lnw) - Zum Teil gab es über 300 Prozent mehr Besucher: Dank der Varus-Ausstellung und mehrerer anderer Glanzlichter war 2009 für viele westfälische Museen insgesamt ein erfolgreiches Jahr. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Montag in Münster mit. Demnach haben mehr als 1,25 Millionen Menschen die 17 LWL-Museen besucht. Damit seien die Besucherzahlen im Vergleich zu 2008 entgegen dem Bundestrend insgesamt stabil geblieben, obwohl das Landesmuseum in Münster ein halbes Jahr geschlossen war.
Das westfälische Römermuseum in Haltern steigerte zum Beispiel dank der Ausstellung «2000 Jahre Varusschlacht» die Besucherzahl um mehr als 300 Prozent von 37 000 auf 165 000. Im LWL-Museum für Naturkunde in Münster sorgten die Sonderausstellung zum Thema Katzen und die Ausstellung «Vom Faustkeil zum Mikrochip» dafür, dass die Besucherzahl zum dritten Mal in Folge anstieg - und zwar deutlich um rund 26 000 auf 161 000, wie der LWL berichtete. Das besucherstärkste LWL-Museum war im vergangenen Jahr das Freilichtmuseum Detmold. Mit der Sonderausstellung «Angekommen. Russlanddeutsches Leben» lockten die Detmolder mehr als 204 000 Besucher (2008: 184 000), ins Hagener LWL-Freilichtmuseum kamen 137 500 Besucher (2008: 152 500).
Zurückgehende Besucherzahlen musste unter anderem das LWL-Museum für Archäologie in Herne verkraften, das im abgelaufenen Jahr 60 000 Besucher zählte (Vorjahr: 88 000). «Ein Grund für den Besucher- Rückgang ist, dass das Museum in der zweiten Jahreshälfte schon Personal und Geldmittel für die kommende große Mittelalterausstellung 2010 gebündelt hat», erläuterte LWL-Sprecher Frank Tafertshofer. |
























































