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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Schweizer Künstler Meier macht Un-Sinn in Berlin PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 05. Januar 2010 um 05:58 Uhr

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Berlin (dpa) - Der Schweizer Aktionskünstler und Musiker Dieter Meier («Yello») kommt mit seinem Konzept der unsinnigen Kunst nach Berlin. Im Mai 2010 sei die Ausstellung «Le rien en or» (Das Nichts aus Gold) geplant, sagt er der Deutschen Presse-Agentur dpa. Meier wird dabei Skulpturen aus 18 Karat Gold anfertigen, die nichts ausdrücken und keinen Sinn ergeben sollen. «Es geht darum, etwas völlig Unbedeutendes zu schaffen, das absolute Nichts. Das ist wahnsinnig anstrengend, denn überall lauert der Sinn.»   

 

Praktisch kann das dann so aussehen: Meier klopft das Gold platt. Die Fläche wird immer breiter und länger; das Material lässt sich fast so leicht wie Knete stets aufs Neue formen. Die Auftraggeber bezahlen fünf Prozent Aufpreis auf das Material. «Künstler ringen um Bedeutung, das Ziel meiner Goldobjekte ist die rasende, radikale Unbedeutung», beschreibt er sein Konzept.   

 

Eines seiner ersten Projekte startete er in Zürich. Dort stellte er eine Holzkiste mit 100 000 Metallstückchen ab und füllte jeweils 1000 Teile in Plastiktütchen. «Die Leute blieben stehen, es kamen Schulklassen, und viele suchten nach dem Sinn der Aktion», erzählt Meier. Da auf der Holzkiste zufällig «Import/Export» stand sei viel hineininterpretiert worden: Das Abfüllen der Metallstücke erschien als Metapher des globalen Handels. «Die Leute halten sich an Kleinigkeiten fest, ohne Sinn sind sie verunsichert», meint der 64- Jährige. «Dabei ist das gesamte Leben letztlich unsinnig.»   

 

Ein anderes Projekt Meiers ist die goldene Jahrhundertkugel, die achtmal in den kommenden 100 Jahren jeweils zwölf Meter auf einer Holzplanke zurücklegen soll. Die Kugel wird im Zürcher Hauptbahnhof aufbewahrt, 2008 rollte sie in Hamburg, der letzte Ausflug ist für den 9. Mai 2108 vorgesehen. «Es ist eine völlig unsinnige Aktion», meint Meier. «Mich beschäftigt das Phänomen der Zeit. Wir wurden nur kurzfristig und zufällig auf diesen Planeten geworfen.» Letztlich sei aber auch der Unsinn nur eine Form von Sinn, meint Meier. «Ein Entkommen ist kaum möglich. Da schließt sich der Kreis.»   

 

Meier ist mit seiner Elektropopband Yello bekanntgeworden, die er zusammen mit Boris Blank 1978 gründete. Derzeit tourt er mit seinem neuen Projekt «Touch Yello» durch die Kinos - ein virtuelles Konzert, das weitgehend am Computer entstand zusammen mit dem Jazz-Trompeter Till Brönner und der Sängerin Heidi Happy. 1972 ließ Meier als Beitrag zur Kunstausstellung documenta am Hauptbahnhof in Kassel eine Metalltafel einbetonieren mit der Aufschrift: «Am 23. März 1994 von 15.00 - 16.00 Uhr wird Dieter Meier auf dieser Platte stehen.» Daran hielt er sich 22 Jahre später und stand dann auch tatsächlich an dem Ort.



Tags: meier  sinn  gold  meint  aktion  
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