| Museumsrundgang - 05.01.2010 |
|
|
|
| Dienstag, 05. Januar 2010 um 05:59 Uhr | ||
«Henri Cartier-Bresson. Russland» - Ausstellung in Genua
Genua (dpa) - Im Palazzo Ducale der norditalienischen Hafenstadt Genua ist eine umfangreiche Schau der Russlandfotos des französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson (1908-2004) zu sehen. In über 40 Fotos eröffnet die Schau einen Einblick in die Russlandreisen des weltbekannten Fotokünstlers. Bresson hatte nach dem Zweiten Weltkrieg als erster westlicher Fotograf eine offizielle Erlaubnis erhalten, in der Sowjetunion zu fotografieren. Begleitet von einem Dolmetscher reiste er erstmals 1954 und dann 19 Jahre später ein zweites Mal in die damalige UDSSR, um das tägliche leben dort zu dokumentieren. Bresson gehört zu den Gründern der Pariser Fotoagentur Magnum Photos und war außerdem als Regisseur, Schauspieler, Zeichner und Maler tätig. Die Schau «Henri Cartier-Bresson. Russia» ist noch bis zum 14. Februar in Genua zu bewundern.
Brüsseler «Bozar» zeigt Frida Kahlo
Brüssel (dpa) - Der «Palast der Schönen Künste» in Brüssel zeigt vom 16. Januar bis zum 18. April Werke der mexikanischen Malerin Frida Kahlo («Frida Kahlo y su Mundo» - Frida Kahlo und ihre Welt). Die Sammlung des Museo Olmedo ist die größte private Gemäldesammlung der Künstlerin. Zu sehen sind neunzehn Leinwände, sechs Zeichnungen, eine Radierung und zahlreiche Fotografien. Sie zeugen nach Angaben der Veranstalter vom maßgeblichen Beitrag Kahlos zu den Bewegungen des Symbolismus und Surrealismus und auch vom bewegten Leben der Kunstikone des Feminismus.
Prager Rudolfinum zeigt Fotografien von Herbert Tobias
Prag (dpa) - Dem deutschen Fotografen Herbert Tobias (1924-1982) widmet das Prager Rudolfinum eine Retrospektive: Unter den rund 150 Bildern aus allen Schaffensperioden markieren die berühmte Aufnahmen von der russische Ostfront im Zweiten Weltkrieg den Anfang der Karriere. Später fotografierte Tobias Prominentenporträts ebenso wie Stadtbilder in Paris und Berlin. Auch erotische Männerfotos gehören zu Tobias' Werk, der seine Homosexualität schon in den 1950er Jahren öffentlich machte. Die Ausstellung vom 14. Januar bis 28. März 2010 hat das Rudolfinum in Zusammenarbeit mit der Berlinischen Galerie organisiert, die den Nachlass von Tobias betreut.
Nerudas Muscheln in Madrid
Madrid (dpa) - Das Meer war eine der großen Inspirationsquellen des Dichters Pablo Neruda. Der chilenische Nobelpreisträger (1904-1973) war auch ein leidenschaftlicher Sammler und besaß unter anderem rund 10 000 Muscheln aus allen Weltmeeren. Fast 400 davon sind noch bis zum 24. Januar erstmals in einer Ausstellung des Cervantes-Instituts in Madrid zu sehen. Sie stammen aus der riesigen Kollektion, die der Autor einer Universität in Chile vermacht hatte. Zusammen mit den Muscheln werden auch die Gedichte gezeigt, zu denen diese ihn inspirierten. |
























































