| Historisches Museum der Pfalz begrüßt 75.000sten Besucher |
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| Donnerstag, 07. Januar 2010 um 20:07 Uhr | ||
Der starke Besucherandrang im Historischen Museum der Pfalz während der Weihnachtsfeiertage hinterließ erfreuliche Spuren: Zum Start des neuen Jahres begrüßte heute „Hexen“-Kurator Lars Börner den 75.000sten Besucher. Der Jubiläumsgast heißt Michael Ließmann und kommt aus Steinwenden bei Kaiserslautern. Er kennt das Museum bereits seit vielen Jahren und hat schon frühere Ausstellungen des Hauses besucht. „Geschichte und Archäologie haben mich schon immer fasziniert“, erzählt der 20-jährige Verwaltungswirt. In Begleitung seines Vaters Lothar Ließmann kam er heute gezielt nach Speyer, um sich die beiden Hexen-Ausstellungen anzusehen. Vom Historischen Museum der Pfalz wurde Michael Ließmann als Geschenk das Begleitbuch zur kulturhistorischen Schau und ein Blumenstrauß überreicht. „Besonders in den letzten Wochen haben die beiden Ausstellungen „Hexen – Mythos und Wirklichkeit“ und „Hexen – Krötenschleim und Spinnenbein“ einen großen Zuspruch von unseren Besuchern erfahren. Darüber freue ich mich sehr“, erklärt Lars Börner, Kurator der Hexen-Präsentation im Historischen Museum der Pfalz. Museumsdirektor Prof. Alexander Koch ist sehr zufrieden mit dieser Zwischenbilanz: „Die Resonanz der Besucher ist wirklich beeindruckend und die Berichterstattung der Medien außerordentlich positiv.“
Die Arbeiten für die nächste große kulturhistorische Ausstellung laufen bereits auf Hochtouren. Ab 5. September 2010 ziehen die Amazonen in das Historische Museum der Pfalz ein. Unter dem Titel „Amazonen – Geheimnisvolle Kriegerinnen“ präsentiert das Museum eine großartige Kulturschau über die legendären Kriegerinnen des Altertums. Sensationelle Grabfunde, wie etwa kostbarer Schmuck, Waffen, Keramik und Münzen sowie Skulpturen und viele andere Exponate internationaler Provenienz werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Höhepunkte der Schau werden nie zuvor in Europa gezeigte Grabschätze von Kriegerinnen aus den eurasischen Steppen sein. Eines der ersten Ausstellungsexponate ist bereits am Ende der Ausstellung „Hexen – Mythos und Wirklichkeit“ zu sehen: Die bronzene Jugendstil-Skulptur mit dem Titel „Amazone auf einem Pferd“ des Künstlers Albert Hinrich Hussmann zieht die Betrachter in ihren Bann und gibt einen Vorgeschmack auf die spannende Schau.
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