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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Kulturhauptstadtjahr 2010 im Schnee eröffnet PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 10. Januar 2010 um 09:43 Uhr

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Essen (dpa) - Essen ist zusammen mit dem Ruhrgebiet für ein Jahr Kulturhauptstadt Europas. Nach dreijähriger Vorbereitung begann das Kulturhauptstadtjahr am Samstagnachmittag mit einem Festakt in der verschneiten Essener Zeche Zollverein. Die Region trägt den Titel 2010 zusammen mit Pécs (Ungarn) und Istanbul. «Es könnte gar nicht besser sein», sagte ein gut gelaunter Bundespräsident Horst Köhler im grünen Jägermantel beim Festakt. Rund 300 Projekte und 2500 Veranstaltungen sind in dem Jahr in der Region geplant.    Köhler würdigte den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Heute werde das Ruhrgebiet nicht nur mit seinen stillgelegten Zechen und Stahlwerken assoziiert, sondern auch mit dem Kulturschaffen im Land. Das Ruhrgebiet zeige, «wie sehr Kultur hilft, Würde zu bewahren und den Wandel zu vollziehen». Kultur helfe zugleich, «die Welt von heute zu verstehen und Möglichkeiten von morgen auszuloten».   

 

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der auf Deutsch sprach, erinnerte daran, dass die Idee des modernen Europa mit Kohle und Stahl begonnen habe. Heute sei «der Kohlenpott» ein «Meltingpott» - also ein Schmelztiegel - der Völker und Kulturen. 25 Jahren nach Athen als erster Kulturhauptstadt im Jahr 1985 sei das Ruhrgebiet ein würdiger Titelträger, sagte der Portugiese. Schließlich habe sich die Region durch Vielfalt in Kunst, Kultur, Handel, Gewerbe und auch im Fußball bewiesen.   

 

Bei der im Fernsehen übertragenen Veranstaltung gab es ein buntes Rahmenprogramm aus Tanz, Musik und Gesangseinlagen, das in drei Akten an den Wandel der Region erinnerte. Höhepunkt des Festakts war eine von Herbert Grönemeyer vorgetragene Ruhrgebiets-Hymne «Komm zur Ruhr». Nach dem Festakt wurde das Zechengelände für alle Besucher geöffnet. In kurzer Zeit kamen Zehntausende zu den Musik, Kunst- und Theatervorführungen. Das Kulturfest zur Eröffnung bei freiem Eintritt dauert bis zum späten Sonntagabend.   

 

«Heute geht ein Traum in Erfüllung», erklärte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU). Der Titel der Kulturhauptstadt sei ein Glücksfall für Essen und das Ruhrgebiet. Auch nach dem Kulturhauptstadtjahr sollten die Projekte mit Leben gefüllt werden. Deshalb werde das Land nach 2010 zunächst 15 Millionen Euro für das Projekt «Kreativ.Quartiere» bereitstellen. Dabei stellen bisher zehn Städte in freistehenden Immobilien besonders günstige Flächen für Künstler bereit. «So erschaffen wir ein neues kreatives Mileu», sagte Rüttgers. Nach dem Start im Ruhrgebiet soll das Projekt später auf ganz Nordhein-Westfalen ausgedehnt werden.   

 

Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß (SPD) erklärte offiziell das Kulturhauptstadtjahr für eröffnet. Das Festprogramm in 53 Städten der Region steht unter dem Motto «Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel». «Wir wollen den Mythos Ruhr suchen und damit unsere eigenen Wurzeln», sagte der Ruhr.2010-Chef Friedrich Pleitgen während den Vorbereitungen - die Identität einer Region mit 5,3 Millionen Menschen aus weit über 100 Ländern, die nach mehreren Einwanderungswellen und nicht ohne Konflikte durch harte Arbeit zusammengewachsen sind. Rund fünf Millionen Besucher werden zum Kulturhaupstadtjahr erwartet.

 

Mehr zur Mehr zur Ruhr.2010



Tags: ruhrgebiet  f  
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