| Armin Rohde sieht Kulturhauptstadtjahr kritisch |
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| Sonntag, 10. Januar 2010 um 16:13 Uhr | ||
Berlin/Hamburg (dpa) - Armin Rohde (54), kraftvoller Schauspieler und Ruhrpott-Original, sieht das Kulturhauptstadtjahr in seiner Heimat Ruhrgebiet kritisch. «Einige Aktionen sind doch recht ausgedacht und hilflos», sagte Rohde dem «Tagesspiegel» (Sonntag).
Im Juli werde die A 40 zwischen Dortmund und Duisburg gesperrt, damit tausende Menschen dort picknicken können. «Der kulturbildende Sinn dieses Planes erschließt sich mir nicht», sagte der Schauspieler. «Wer da sitzt, kann bis zur nächsten Kurve gucken, vom monumentalen Gesamtbild kriegt er nix mit.» Er glaube nicht, dass Leute davon geträumt haben: Mensch, ich würde so gerne mal mit 500 000 Leuten auf der Autobahn frühstücken.
Was Rohde für seine Heimat empfindet? «Das Ruhrgebiet ist irrsinnig schön. Und grün! Wenn ich jemanden an einem Knick der Ruhr absetzen würde und raten ließe, wo er ist - der würde eher auf Kanada oder Tasmanien tippen als auf das Ruhrgebiet.»
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