| Surrealismus-Schau lockt 190 000 Besucher |
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| Montag, 11. Januar 2010 um 20:11 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Die Ausstellung «Bilderträume» mit Werken von Künstlern wie Max Ernst, Joan Miró, René Magritte, Alexander Calder und Jackson Pollock in Berlin hat innerhalb von sieben Monaten 190 000 Besucher angelockt. Die Neue Nationalgalerie zeigte in der Schau erstmals die private Surrealismus-Kollektion des Berliner Sammlerpaares Ulla und Heiner Pietzsch.
Das Museum bestätigte am Montag, dass das Ehepaar grundsätzlich bereit ist, der Nationalgalerie Teile seiner Sammlung zu schenken. Das habe Heiner Pietzsch beim Abschlussfest nochmals bekräftigt, sagte Pressesprecherin Katharina von Chlebowski auf Anfrage.
Voraussetzung sei jedoch ein Erweiterungsbau der Nationalgalerie, damit die Bilder auch gezeigt werden könnten und nicht in einem Depot lagerten. «Die Bereitschaft ist da, aber jetzt ist die Politik gefragt. Der Ball liegt jetzt auf der anderen Seite», sagte Chlebowski.
Das Ehepaar Pietzsch sammelt seit 30 Jahren Werke mit Schwerpunkt Surrealismus und interessiert sich dabei nicht nur für große Namen wie Salvador Dalí, sondern auch für unbekanntere Künstler wie Leonor Fini und Kurt Seligmann. Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählte ein Selbstbildnis von Frida Kahlo, deren Werke den Angaben zufolge in keiner deutschen Museumssammlung vertreten sind.
Zum Abschluss der Schau erinnerte Nationalgalerie-Direktor Udo Kittelmann an die gute Zusammenarbeit mit dem Sammlerehepaar. «Und natürlich gehen mit dieser guten Erinnerung auch die große Hoffnung und der große Wunsch einher, dass die beiden sich mit ihrer so ganz einzigartigen Sammlung auch langfristig der Nationalgalerie verbunden fühlen», erklärte er laut Mitteilung seines Hauses.
Ulla Pietzsch sagte: «Wir sind glücklich und erleichtert, dass unsere "Kinder" nun endlich wieder nach Hause kommen.»
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