994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Gerhart-Hauptmann-Museen locken im Verbund PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 12. Januar 2010 um 19:16 Uhr

Share

Von Steffi Prutean, dpa

 

Hiddensee/Erkner (dpa) - Sie reihen sich wie an einer Schnur, die mit dem Dramatiker Gerhart Hauptmann (1862-1946) verbundenen Häuser in Deutschland und Polen. Im Riesengebirge stehen sein Elternhaus und die Villa Wiesenstein, in der er bis zu seinem Tod wohnte. Auf der Ostsee-Insel Hiddensee verbrachte der Nobelpreisträger von 1912 so manchen Sommer, dort ist er auch begraben. In Erkner am Stadtrand von Berlin lebte er vier Jahre. Aus dem Hohenhaus in Radebeul stammte seine erste Frau. Es gibt Besucher, die diese Route abfahren. 2003 schlossen sich vier Einrichtungen - Hohenhaus ist in Privatbesitz - zu einem Verbund zusammen, der zunächst über EU-Mittel, seit 2008 projektbezogen durch Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und den Bund finanziert wird.    

 

«Es sind vier Originalschauplätze», sagt Wolfgang de Bruyn. Der Direktor des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) war Initiator des Verbundes. Zusammen erarbeiteten die Häuser Ausstellungen, einen Literatur-Reiseführer in deutscher und polnischer Sprache, Informationsblätter. Die Museen in Erkner und auf Hiddensee werden die Bestände der vier Häuser erschließen und für Interessenten elektronisch zugänglich machen, nennt de Bruyn, der Mitglied im Stiftungsrat auf Hiddensee ist, Pläne. Von Januar an informiert ein Newsletter über Vorhaben.    

 

Vorgesehen sei auch eine gemeinsame Ausstellung über die Zeichnerin Charlotte E. Pauly (1886-1981). Sie kam mit dem Zug aus Schlesien, in dem die Leiche des Dichters überführt wurde. Die Museen in Schreiberhaus (Szklarska Poreba) und Agnetendorf (Jagniatkow) bemühen sich um Rekonstruktion der historischen Parks, in denen der Dichter auf «Produktivspaziergängen» unterwegs war. Er schrieb Dramen wie «Der Biberpelz», «Die Weber» und «Die Ratten».    

 

Hauptmann brauchte das Spannungsverhältnis Gebirge-Meer für sein Schaffen, meint Stefan Rohlfs, Leiter des Gerhart-Hauptmann-Museums Erkner: «Hauptmann hat seine Wohnorte sehr nach Landschaften ausgesucht. Der Aufenthalt in der Natur war für ihn ganz wichtig. Er ging viel spazieren, mit einem Notizblock in der Hand.» Dabei sammelte und notierte der Goethe-Verehrer Dinge, die er später in seine Werke einbaute. «Das war eine ganz wichtige Arbeitsmethode für Hauptmann.» «Kein Tag ohne Zeile», sei sein Arbeitsmotto gewesen.    

 

Das Museum Erkner widmet sich den Jahren 1885 bis 1889, als der Dichter im Ort wohnte. «Wir zeigen einen Archivstempel, Gegenstände seiner Kunstsammlung und Möbel von verschiedenen Wohnorten», sagt Rohlfs. Auch ein Teil der Nachlassbibliothek ist in Erkner, wohin jährlich rund 8000 Interessierte kommen. «Die Besucher wollen sich einen Überblick verschaffen.» Viele interessiere die Zeit in Erkner, seine Werke sowie seine Haltung im Nationalsozialismus. Hauptmann gehörte zu den Dichtern, die nicht emigrierten, sondern sich eher still und angepasst verhielten.    

 

 

Am 17. Januar startet das Museum sein diesjähriges Programm mit Lesungen, Filmvorführungen und Kabarett. Wissenschaftler befassen sich bereits mit dem 150. Geburtstag von Hauptmann 2012. Es gebe erste Absprachen mit der Staatsbibliothek Berlin - dort lagert sein Nachlass - für eine Ausstellung, sagt de Bruyn. Eine wissenschaftliche Tagung sei im Gespräch. An den Vorbereitungen beteiligten sich auch die Hauptmann-Gesellschaften in Deutschland und Polen. De Bruyn hat den Eindruck, dass Menschen in Polen diesen Teil der deutschen Geschichte inzwischen stärker als Teil ihrer Geschichte annehmen. Der Literatur-Reiseführer sei stark nachgefragt. Besucher würden zielgerichtet in diese Region reisen.   

 

 Für de Bruyn ist der Verbund eines der wenigen Projekte, die im deutsch-polnischen Dialog gut laufen. «Die Kooperation funktioniert, ist von beiden Seiten ehrlich gewollt», sagt er.

 

Mehr Nachrichten zu Gerhart Hauptmann



Tags: hauptmann  erkner  f  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.