| Nolde im Überblick in Düsseldorfer Galerie |
|
|
|
| Dienstag, 12. Januar 2010 um 19:45 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa/lnw) - Einen umfangreichen Überblick über das Werk des Künstlers Emil Nolde (1867 bis 1956) zeigt die Düsseldorfer Galerie Ludorff. Von kommendem Sonntag an bis zum 17. April dokumentieren die rund 60 Radierungen, Holzschnitte, Aquarelle und Ölgemälde das Schaffen eines der bedeutendsten deutschen Expressionisten. Die Arbeiten sind in den Jahren zwischen 1898 und 1954 entstanden.
«Noldes druckgrafisches Werk zählt in Rang und Vielfalt zu den herausragenden Ereignissen des deutschen Expressionismus», urteilt der Direktor der Nolde-Stiftung in Seebüll zu der Düsseldorfer Präsentation. Die beiden Tagelöhner im ersten grafischen Blatt Noldes («Lumpen») zeigen mit kraftvollem Radier-Strich bereits das Talent des 31-jährigen Künstlers als Porträtist. An Zilles liebevolle Berliner Milieustudien erinnert das 1908 entstandene Kindermotiv «Ringelreihe», und 1917 entstand in deutlicher Nähe zur Künstlergruppe «Die Brücke» der kraftvoll-kontrastreiche Holzschnitt «Junges Paar».
Von seiner Südsee-Reise brachte Nolde das Aquarell «Kopf eines Javaners» (1913/14) mit, der zu einer Serie von «Südseeköpfen» gehört und in großflächigen, starken Farbkontrasten Nolde ganz als Maler zeigt. Ungegenständlich aufgelöst erscheinen Wolken und Wiesen 1920/25 im Aquarell «Marschland mit Mühle». Das Monet nahe Ölgemälde «Wasserrosen» (1917) und spätere Aquarelle wie das farbenfrohe Blatt «Dahlien und Clematis» spiegeln Noldes lebenslanges Interesse an der Darstellung von Gärten und Blumen.
Mehr über die Galerie Ludorff Tags: nolde
|
























































