| Thüringen forciert digitale Bibliothek |
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| Dienstag, 12. Januar 2010 um 20:01 Uhr | ||
Erfurt (dpa/th) - Thüringens kulturelle und wissenschaftliche Güter weltweit abrufbar in einer Europäischen Digitalen Bibliothek: Das soll in den nächsten fünf Jahren in großen Teilen möglich werden. Das Kultusministerium forciere deshalb zusammen mit Archiven, Museen, Bibliothek und Kulturstiftungen die wissenschaftliche Aufarbeitung und Digitalisierung der Bestände, sagte Kultusminister Christoph Matschie (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Erfurt. Deshalb müssten die Gelder im Landesetat von derzeit 150 000 Euro erhöht werden. Deutschlandweit beteiligten sich 30 000 Einrichtungen an dem Projekt.
Thüringen würde mit einem extra Portal vertreten sein. Matschie verspricht sich damit eine «unschätzbare Werbung» für den Freistaat. Der seit November 2008 im Netz abrufbare europaweite Prototyp zeige mit zehn Millionen Zugriffen pro Stunde das ungeheure Interesse an den Daten, sagte der Minister. Die einzelnen Länder wählten selbst aus, was sie an Kunst- und Kulturgut und Forschungsleisten digitalisiert ins Netz stellen.
Große Einrichtungen in Thüringen wie Landes- und Forschungsbibliothek und das Staatsarchiv haben ihre Bestände zum großen Teil digitalisiert. Sie sollen von 2011 an im europäischen Netz einsehbar sein. Jetzt ginge es hauptsächlich darum, kleineren Museen und Bibliotheken Hilfen zu geben. |
























































