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Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz eröffnet große Hommage zum 75. Todestag am 3. Februar Gemeinsam mit den „Leuchttürmen für Kultur und Bildung“ lädt die Stiftung Bauhaus Dessau am 3. Februar 2010 zu einer festlichen Hommage an den Dessauer Luftfahrtpionier Hugo Junkers ein. Wie kaum ein anderer steht der geniale Techniker, progressive Unternehmer und überzeugte Philanthrop Junkers für eine frühe industrielle Blütezeit der einstigen Residenzstadt. Zugleich ist seine Geschichte eng verbunden mit der des historischen Bauhauses, für dessen Ansiedlung er sich 1925 vehement eingesetzt hatte. Am 3. Februar 2010 jährt sich Junkers’ Todestag zum 75. Mal – Grund genug, an dieses ungewöhnliche Leben für die Moderne zu erinnern.
Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, wird den Abend um 19 Uhr eröffnen. Danach stehen neben Filmen und Musik zwei Diskussionsrunden auf dem Programm, die sich mit der historischen Person Hugo Junkers befassen und den Umgang mit seinem Erbe in der Gegenwart befragen. Durch den Abend führt Thomas Bille von MDR Figaro.
Erstmals wird an diesem Abend der Enkel Bernd Junkers aus den bislang unveröffentlichten Ta- gebüchern und Notizen seines Großvaters lesen. Er spricht im Anschluss mit dem Berliner Do- zenten und Designhistoriker Walter Scheiffele, dem Präsidenten des Luftfahrt-Presseclubs Peter Pletschacher, sowie Ulrich Schmidt, Mitglied des Bereichsvorstandes der Bosch Thermotechnik GmbH Wetzlar, und Bernhard Conrad, dem Vorsitzenden der Deutschen Lufthansa-Berlin- Stiftung. In einer zweiten Runde wenden sich Klemens Koschig, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Peter Kuras vom Technikmuseum Hugo Junkers, Andreas Butter, Mitkurator der laufenden Ausstellung „bauhausstadt“, und Thomas Brockmeier, Geschäftsführer der IHK Halle- Dessau, dem Junkers-Erbe zu und steigen damit in eine in den vergangenen Jahren durchaus kontrovers geführte Diskussion ein.
Dazwischen präsentiert der Pianist Matthew Rubenstein die einzigartige Klaviermusik der Novembergruppe – ungewohnte und selten gespielte Klänge aus dem Berlin der Zwanziger Jahre. Und ab 23 Uhr bringt das Swingquartett „Louise Gold & die Herren Quarz“ die Aula des Bau- hausgebäudes mit einem besonderen „Luftfahrtprogramm“ in Schwung.
Die lange Nacht des Hugo Junkers ist eine Veranstaltung der Stiftung Bauhaus Dessau in Ko- operation mit der Initiative der „Leuchttürme für Bildung und Kultur“. Sie wird unterstützt durch die Stadtsparkasse Dessau-Roßlau und das Städtische Klinikum Dessau. Der Eintritt ist frei!
Das Veranstaltungsprogramm
19.00 Film
19.15 Begrüßung durch die stellvertretende Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau, Regina Bitt- ner, und die Vertreterin der „Leuchttürme für Bildung und Kultur“, Carola Lakotta-Just; danach Eröffnung durch den Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Jan-Hendrik Olbertz, und den Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau, Klemens Koschig
19.30 Lesung aus den Tagebüchern und erste Gesprächsrunde: Die Person Hugo Junkers Bernd Junkers, Enkel Walter Scheiffele, Biograph Peter Pletschacher, Präsident des Luftfahrt-Presseclubs Ulrich Schmidt, Mitglied des Bereichsvorstandes der Bosch Thermotechnik GmbH Wetzlar Bernhard Conrad, Vorsitzender Deutsche Lufthansa-Berlin-Stiftung
20.15 Klaviermusik der Novembergruppe (Matthew Rubenstein)
20.35 Zweite Gesprächsrunde: Hugo Junkers und sein Erbe Klemens Koschig, Oberbürgermeister Dessau-Roßlau Peter Kuras, Technikmuseum Hugo Junkers Andreas Butter, Mitkurator der Ausstellung „bauhausstadt“ Thomas Brockmeier, Geschäftsführer Standortpolitik IHK Halle-Dessau
21.20 Klaviermusik der Novembergruppe (Matthew Rubenstein)
21.45 Speisen und Getränke
22.15 Film
23.00 Swing mit „Louise Gold & die Herren Quarz“
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