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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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„The Dignity of Man“ Britischer Künstler mit einzigartiger Performance am 20. Januar in Bremen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 14. Januar 2010 um 19:33 Uhr

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Im Jahr 2007  war eine der weltweit meistbeachteten  Performances  der Auftritt des Künstlers Mark MacGowan, mit einer  George Bush-Maske auf dem Gesicht,  72 Stunden kriechend durch Manhattan. Ein Schild auf seinem Hosenboden mit der Aufschrift "Kick my ass" forderte die New Yorker Bürger auf, Mc Gowan stellvertretend für George Bush einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

Für eine ähnlich außergewöhnliche Kunstaktion mit dem Titel "The Dignity of Man" kommt der britische Künstler und berühmt-berüchtigte "Straßenkrabbler" Mark McGowan nun nach Bremen. Als Obdachloser verkleidet wird McGowan 48 Stunden ununterbrochen auf Händen und Knien über den Bahnhofsvorplatz krabbeln. Dabei wird er einen Einkaufswagen vor sich her stoßen, der mit Plastiktüten und allerlei gesammelten Abfall gefüllt ist. Schilder auf dem Einkaufswagen weisen auf die Situation von Obdachlosen hin.
 
Der Künstler sagt über seine Aktion: "Es wird richtig schwierig werden, den Einkaufswagen zu schieben, während ich auf Händen und Knien krieche. Diese Durchhalte-Performance heißt "Die Würde des Menschen" und ist Teil der Ausstellung "Manieren" im Focke-Museum. Menschen werden aus den verschiedensten Gründen obdachlos; derzeit haben geschätzte 100 Millionen Menschen auf der Erde kein Dach über dem Kopf. Diese Performance-Kunstaktion ist ein Versuch, die Menschen dazu zu bringen, über die Notlage Obdachloser nachzudenken. Wir müssen endlich begreifen, dass wir Obdachlosen eine helfende Hand reichen müssen, anstatt wegzuschauen. Ich weiß, es wird schwer, die Aktion durchzuhalten – aber stellen Sie sich vor, Sie müssten jeden Tag in dieser Kälte im Freien schlafen. Zu allem Überfluss schauen Sie die Leute auch noch voller Abscheu an."

"Außerdem hoffe ich, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, in die "Manieren"-Ausstellung im Bremer Focke-Museum zu gehen. Ich werde eine Art kriechender, obdachloser Werbeträger sein. Ich werde unterwegs auch um Geld betteln. Von diesem Geld werde ich meiner Assistentin und mir heiße Getränke und Essen kaufen. Ich glaube auch, es ist gleichzeitig ziemlich traurig und poetisch, dass sich obdachlose Menschen in der ganzen Welt immer in den Hauptbahnhöfen scharen."

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