| Kulturhauptstadt-Macher denken an weitere Projekte |
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| Freitag, 15. Januar 2010 um 21:13 Uhr | ||
Essen (dpa/lnw) - Die Macher der Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet denken nach der erfolgreichen Eröffnungsfeier in der Essener Zeche Zollverein am vergangenen Wochenende über eine Ausweitung des Programms nach. «Der Erfolg beflügelt, vielleicht gelingen uns noch zwei, drei Überraschungen», sagte 2010-Chef Fritz Pleitgen am Freitag in Essen. Nach der Feier habe der Bund bereits eine Aufstockung des Etats für das internationale Festival «Theater der Welt» im Juli um 200 000 Euro auf eine Million Euro zugesagt, berichtete Pleitgen. Auch für das Zechenprojekt «Schachtzeichen» gebe es Anfragen zusätzlicher Sponsoren. Die eigentlich nur für das Eröffnungsfest gedacht Tribüne an der Kokerei Zollverein werde nicht abgebaut, sondern vorerst mit anderen Projekten bespielt.
Die Eröffnungsfeier im dichten Schneetreiben und das anschließende Kultur-Volksfest mit rund 200 000 Besuchern am Wochenende des 9. und 10. Januar habe breite Berichterstattung und viel Zustimmung gefunden. «Wir haben Aufmerksamkeit und Respekt vor dem Ruhrgebiet erreicht», sagte Pleitgen. Allerdings habe es in der Region auch Kritik gegeben, weil die Besucher nach Schluss der Veranstaltung zum Teil stundenlang auf Busse und Bahnen warten mussten. «Da haben wir eindeutig Verbesserungsbedarf», sagte 2010-Geschäftsführer Oliver Scheytt. Die Verkehrsprobleme im Ruhrgebiet hatten Kritiker schon früh als eine mögliche Achillesferse des Programms bezeichnet.
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