| Ausstellung über Dichter-Briefwechsel endet |
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| Sonntag, 17. Januar 2010 um 09:57 Uhr | ||
Weimar (dpa/th) - Die Sonderausstellung über den Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller hat knapp 15 500 Menschen in die Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach Weimar gelockt. Nach rund vier Monaten endete die Ausstellung «Zweiheit im Einklang» am Sonntag. Zum Ausklang verzeichnete die Weimarer Klassik Stiftung nach den Worten einer Sprecherin nochmals guten Zuspruch. Goethe und Schiller schrieben einander elf Jahre lang Briefe und Zettel. 1015 sind erhalten, von denen 995 in Weimar aufbewahrt werden. Die Auswahl in Weimar dokumentiert den das einzigartige Arbeits- und Freundschaftsbündnis der beiden Dichter.
Die Ausstellung im Renaissancesaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wurde anlässlich des 250. Geburtstages von Friedrich Schiller im vergangenen Jahr gezeigt. Die ausgestellten Dokumente, Erstdrucke, grafische Blätter und Objekte belegen den kreativen Wettstreit sowie die wechselseitige Anregung und Kritik zwischen Goethe und Schiller.
In ihrer nächsten Sonderausstellung widmet sich die Bibliothek der heute nur noch wenig bekannten Gattung der Huldigungsschriften mit ihrer oft farbenprächtigen und kunstvollen Ausstattung. Die Schau «Vivat! Huldigungsschriften am Weimarer Hof» wird vom 6. Februar bis 6. März gezeigt.
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