| Großer Erfolg für Lichtkunst in Bad Rothenfelde |
|
|
|
| Montag, 18. Januar 2010 um 16:15 Uhr | ||
Bad Rothenfelde (dpa/lni) - Drei Monate sind jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit im Kurpark von Bad Rothenfelde bei Osnabrück die Projektoren angegangen und haben Lichtkunstwerke in die Nacht gezeichnet. An diesem Wochenende ist die Projektionskunst-Biennale «lichtsicht» zu Ende gegangen, und die Macher sind zufrieden. «Die Veranstalter schätzen, dass sich mehr als 100 000 Besucher die Installationen angeschaut haben», sagte Projektsprecher Nils Vandré am Montag. Da kein Eintritt verlangt wurde, könne eine genaue Zuschauerzahl nicht beziffert werden. Seit Oktober hatten acht internationale Lichtkünstler ihre Objekte im Kurpark vorgeführt.
Es seien aber mehr als 2000 Besucher durch die Ausstellung geführt worden, sagte Vandré. Bei der Vorgänger-Biennale im Jahr 2007 standen noch zwei Mitarbeiter für Führungen zur Verfügung, diese Mal seien es fünf gewesen. In zwei Jahren soll es eine Neuauflage der Projektionskunstschau geben.
Mitte Oktober hatte der künstlerische Leiter Manfred Schneckenburger - Ex-Cehf der Documenta in Kassel und früherer Rektor der Kunstakademie Münster - das Kunst-Event im Kurpark eröffnet. Als überdimensionale «Leinwand» diente vor allem die mehr als 400 Meter lange Saline, die einst zur Salzgewinnung diente. Neben geometrischen Figuren zeigten die Künstler auch Bilder aus dem Unterbewussten, projizierten menschliche Gesichter auf eine Wasserfontäne oder zeigten ein Boot, das auf der salztriefenden Salinenwand scheinbar in einen Sturm geraten war.
Mehr zur Projektionskunst-Biennale «lichtsicht» |
























































