| Wenn sich Ball und Wort begegnen: Hans Meyer im Gespräch mit Moritz Rinke |
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| Montag, 18. Januar 2010 um 17:37 Uhr | ||
Die Berliner Festspiele starten "sportlich" in ihr Kultur-Jahresprogramm 2010: Im Rahmen der Berliner Lektionen trifft der Ex-Bundesligatrainer Hans Meyer am Sonntag, den 24. Januar auf den Dramatiker, Autor und Fußballer Moritz Rinke.
Hans Meyer hat Generationen deutscher Fußballer trainiert, gewann als Spieler wie als Trainer von Ost- und Westmannschaften wichtige Pokale und gehört zu den brillantesten Köpfen, die der Fußball in diesem Lande zu bieten hat. Ende Mai ist der 67-Jährige aus seinem Trainervertrag mit Borussia Mönchengladbach auf eigenen Wunsch vorzeitig ausgeschieden, nachdem er die Mannschaft – eine der jüngsten der Bundesliga – vor dem Abstieg gerettet hatte. Seine beispielhafte Trainerkarriere begann Meyer 1971 bei FC Carl Zeiss Jena. Nach dem Mauerfall übernahm er Hertha BSC und den 1. FC Union Berlin. Dann folgten der holländische FC Twente Enschede, der FC Nürnberg u.a.
Unter Fußballprofis gehört Meyer zu den angesehensten Kapazitäten. Der für seine Spielanalysen, seine Schlagfertigkeit und seinen Humor bekannte Bundesligatrainer tritt in letzter Zeit nicht allzu oft öffentlich auf. Am 24. Januar 2010 gibt er im Gespräch mit dem Dramatiker und Fußballer Moritz Rinke, den er in der Autorennationalmannschaft einst trainiert hat, eine Berliner Lektion. In ihrem Gespräch mit dem Titel „Wenn man Rosen auch im Stadion züchten könnte“ geht es um Fußball und andere Menschheitsfragen. Neben seiner Schriftsteller-Tätigkeit ist der 42-jährige Moritz Rinke schon seit langem ein leidenschaftlicher Fußballspieler. Seit 2005 spielt er als Stürmer in der Autorenmannschaft, mit der er auch bereits einige Siege erzielt hat, z.B. 1:0 gegen Italien auf des Gegners Platz. Auch literarisch hat Rinke oft zum Thema Fußball Stellung genommen. Der mit mehreren Preisen ausgezeichnete Dramatiker veröffentlicht am 22. Februar 2010 im Verlag Kiepenheuer & Witsch sein neuestes Buch „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“. |
























































