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Am 22. Januar 2010 wird die Sächsische Kunstministerin das gesamte Vorhaben MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN (www.messiaen.themusicpoint.net) in der Landes- Vertretung des Freistaates Sachsen in Brüssel vorstellen. Vertreter des Europäischen Parlaments und der Kommission, des Goethe-Instituts, Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt. des Polnischen und Tschechischen Kulturhauses in Brüssel und Vertreter anderer Regionalvertretungen werden mit der Sächsischen Kunstministerin, dem Leiter des MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN, einem zgorzelecer Historiker und dem Gewinner des Architektenwettbewerbs für die geplanten Gebäude über die Zukunft des MEETINGPOINT diskutieren, der auf dem Gelände des ehemaligen KriegsgefangenenLagers StaLag VIIIa (vormals Görlitz, jetzt Zgorzelec) entsteht. Am Abend wird die Ministerin das Konzert in der Sachsen-Anhaltinischen Landesvertretung eröffnen. Solisten der STAATSKAPELLE DRESDEN mit Kit Armstrong als Gast am Klavier führen das QUARTETT AUF DAS ENDE DER ZEIT Olivier Messiaens (1908 – 1992) auf. Dieses während seiner Gefangenschaft im StaLag VIIIa von Messiaen vollendete und dort in der Theaterbaracke des Lagers mit drei weiteren französischen Musikern vor etwa 400 Gefangenen und den deutschen Bewachern am 15. Januar 1941 unter widrigsten Bedingungen uraufgeführte Werk ist nicht nur eine Schlüsselkomposition des 20. Jahrhunderts, sondern auch der geistige Grundstein für den MEETINGPOINT. Mitten in der trinationalen Region von Polen, Tschechien und Deutschland, damit im Zentrum des zusammenwachsenden Europa, und an einer geistigen Schlagader des Kontinents, der VIA REGIA, gelegen, verknüpfen sich im MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN auf eine besondere Weise Geschichte und Musik. Er soll deswegen ein Ort werden, an dem Jugendliche und Künstler Erinnern und schöpferische Arbeit auf kreative, zukunftsgerichtete Weise verbinden können. Mit einem großen Fest EUROPA IST MUSIK begann der MEETINGPOINT seine Arbeit im März 2004. Etwa 400 jugendliche Mitwirkende aus Polen, Tschechien und Deutschland zwischen 6 und 20 Jahren gestalteten ein elfstündiges Konzert zu dem auch meisterhafte Graffitti-Kunstwerke und etwa 800 Malarbeiten von Kindern und Jugendlichen der trinationalen Region und besonders von Graffitti-Künstlern der Zwillingsstadt Görlitz-Zgorzelec gehörten. Seit März 2007 arbeiten Schüler und Jugendliche der Doppelstadt in einer GESCHICHTSWERKSTATT, unterstützt von der Stiftung ERINNERUNG, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFT. Die vielen bisherigen Konzerte, Symposien, Workshops und Workcamps wurden und werden wesentlich gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, dem Fonds Neue Länder, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, dem Kulturraum, der Stadt Görlitz-Zgorzelec, der Ernst von Siemens Musikstiftung, der Forberg-Schneider-Stiftung. Die Jugendlichen der GESCHICHTSWERKSTATT gehörten mit ihrer Arbeit zu den Sächsischen Landesmeistern 2009 und erreichten im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2009 insgesamt den Dritten Platz bundesweit. Die Warschauer Philharmoniker unter Antoni Wit, Myung-Whun Chung und Robin Ticciati mit Solisten und der STAATSKAPELLE DRESDEN kamen neben vielen anderen Musikern zu Konzerten. Die STAATSKAPELLE DRESDEN übernahm beim ersten Konzert gleichzeitig die Patenschaft für den MEETINGPOINT, dessen Schirmherrin, die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, nun dieses internationale Begegnungszentrum in Brüssel vorstellen wird. Mehr über das Projekt MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN
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