| Wohnhaus von Bach-Sohn in Halle wird Museum |
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| Dienstag, 19. Januar 2010 um 18:46 Uhr | ||
Halle (dpa/sa) - Das einstige Wohnhaus von Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784) in Halle soll nach langem Leerstand teilweise ein Museum werden. «Es bietet uns eine gute Möglichkeit, die hallesche Musikgeschichte an einem authentischen Ort abzubilden», sagte der Direktor der Stiftung Händelhaus, Clemens Birnbaum, am Dienstag und bestätigte damit einen Bericht der «Mitteldeutschen Zeitung» vom gleichen Tag. Wo einst der älteste Sohn von Johann Sebastian Bach lebte, sollen künftig Exponate aus der Sammlung des Händelhauses die Historie der Musikstadt Halle in den Blickpunkt rücken. Gezeigt werden etwa Partituren, Originalinstrumente und Möbel.
Wilhelm Friedemann Bach wurde in Weimar geboren und zog nach Halle, weil er dort eine Stelle als Organist in der Marktkirche annahm. In der Kirche war ein Jahrhundert zuvor Georg Friedrich Händel (1685-1759) getauft worden. Während die Stadt Halle heute mit «ihrem berühmten Sohn» Händel weltweit für sich wirbt, war es bislang relativ unbekannt, dass auch ein Bach-Sohn hier lebte und wirkte.
In der geplanten Schau in der ersten Etage seines einstigen Wohnhauses in der Innenstadt - in der Nähe des Händelhauses und der Marktkirche - soll künftig die Erinnerung an mehrere hallesche Musikpersönlichkeiten geweckt werden. Zu sehen sei etwa ein Flügel des Komponisten und Dirigenten Robert Franz (1815-1892), sagte Birnbaum. Das Händelhaus besitzt eine umfassende Sammlung zur halleschen Musikgeschichte. Die Ausstellung soll noch in diesem Jahr eröffnet werden - aus Anlass des 300. Geburtstages des Bach-Sohns. |
























































