| Klick zur Kultur: Internetportal zur NRW-Kulturszene |
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| Dienstag, 19. Januar 2010 um 18:53 Uhr | ||
Düsseldorf (dpa/lnw) - Unter der Adresse www.kulturkenner.de präsentiert sich ab sofort die ganze Vielfalt der nordrhein- westfälischen Kulturszene im Internet. Anders als bisherige Kulturkalender mit bloßen Daten begleitet der neue digitale Kultur- Scout sein Angebot mit fachkundigen Texten, erklärte Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Dienstag bei der Vorstellung des neuen Internetportals. Eine unabhängige Redaktion in Düsseldorf betreut das Angebot aus Daten, Bildern oder Video- Trailern, das ständig aktualisiert und erweitert wird.
Schon jetzt in der Startphase seien rund 200 «statische Texte» zu Kultureinrichtungen aller Art sowie mehrere tausend Termine von Kulturveranstaltungen abrufbar. «Das wächst relativ schnell, aber nicht ins Unermessliche», erklärten die kulturkenner-Redakteure, die besonders auf Übersichtlichkeit bei der multimedialen Präsentation einer der weltweit reichsten Kulturlandschaften achten wollen. Bisher existierte durch die regionalisierte Medien-Verbreitung zwischen Rhein und Weser kaum ein aktueller und kompletter Überblick über die Programme von vielen hundert Museen, Bühnen, Konzerthäusern oder Programmkinos. Nun machen nach Kulturgattungen, Städten oder Daten sortierte Suchfelder das Finden blitzschnell.
Dabei solle das Portal «keine Abspielplattform für Hochkultur sein, auch wenn die einen breiten Raum einnimmt», sagte Grosse- Brockhoff. Vielmehr reiche das «intelligent gefilterte Angebot» etwa im Bereich Konzert vom Komponisten Stockhausen bis zur «guten Pop- Musik». Zusätzlich macht der «kulturkenner» in eigenen Rubriken mit den wichtigsten Köpfen und Daten zur NRW-Kultur vertraut. Bestimmte Begriffe sind mit ähnlichen Inhalten vernetzt: So lenkt «Beuys» unter anderem zu den Museen mit Werken des weltbekannten Künstlers und «Bausch» zu zahlreichen Stätten und Protagonisten der Tanzkultur im Land.
Den «kulturserver» lässt sich die NRW-Landesregierung im Startjahr 400 000 Euro kosten. In Zukunft werde jährlich «ein sechsstelliger Betrag» dafür bereitgestellt, sagte Kulturstaatssekretär Grosse- Brockhoff. Hier fühle sich das Land in der Pflicht, obwohl die Kultur in NRW ganz wesentlich von den Kommunen und der freien Szene getragen werde. Ein zuvor geförderter «Kulturserver» habe sich zunehmend als unpraktisches «Datengrab» herausgestellt. Tags: Kultur Internetseiten
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