| Museum für Moderne Kunst zeigt Raritäten |
|
|
|
| Mittwoch, 20. Januar 2010 um 16:28 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt will in diesem Jahr verstärkt Raritäten aus seiner Sammlung zeigen, die bisher noch niemals öffentlich zu sehen waren. Das kündigte die Museums-Direktorin Susanne Gaensheimer am Mittwoch in Frankfurt bei der Vorstellung des Jahresprogramms an. Geplant ist unter anderem eine umfangreiche Überblicksausstellung zur Konzeptkunst. Sie trägt den Titel «Radical Conceptual» und ist vom 19. Februar bis zum 22. August zu sehen. Vom 25. September bis zum 25. April 2011 gibt das Museum einen Einblick in seine Sammlung internationaler Gegenwartsfotografie. Diese umfasst nach Aussage von Gaensheimer mehr als 1500 Arbeiten.
Zeitgleich startet unter dem Titel «The Purple Generation» eine Werkschau zur Mode und Fotografie der 90er Jahre. Zudem sind mehrere kleine Ausstellungen geplant, darunter eine akustische Installation von Florian Hecker, die eigens für das Haus geschaffen wird. Die Ausstellungsreihe «Double» wird auch 2010 weitergeführt.
«Wir wollen damit unser Vorhaben, mit der Sammlung des Hauses zu arbeiten, fortsetzen», sagte Gaensheimer. Schon als sie vor einem Jahr die Leitung des Hauses übernommen hatte, hatte sie regelmäßige Ausstellungen angekündigt, die jeweils einen Schwerpunkt der hauseigenen Sammlung dokumentieren sollen.
Das Museum für Moderne Kunst hat nach eigenen Angaben eine so umfangreiche Sammlung, dass sieben Jahre lang die Ausstellungsräume zweimal jährlich komplett neu bestückt werden könnten, ohne dass eine Arbeit doppelt gezeigt werden müsste. Fast alle Werke sind aber für die Öffentlichkeit unzugänglich im Magazin untergebracht. Dessen Bestand umfasst rund 4000 Kunstwerke. Die Sammlung gilt deutschlandweit als eine der wichtigsten für Kunst der vergangenen 50 Jahre. |
























































