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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Städel: Vorschau 2010 und Jahresrückblick 2009 PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 21. Januar 2010 um 20:36 Uhr

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Städel Museum: bestes Besucherergebnis seit 2003, Botticelli-Schau entwickelt sich zur meistbesuchten Ausstellung der Städel-Geschichte, bedeutende Neuerwerbungen, Erweiterungsbau im Zeitplan / Liebieghaus Skulpturensammlung: Feierlichkeiten und Jubiläumsausstellung zum 100-jährigen Bestehen des Hauses, zusätzliche Sammlungsflächen erschlossen, Neugestaltung der Sammlung abgeschlossen, höchste Besucherzahl in der Geschichte des Hauses / Schirn Kunsthalle Frankfurt: viel beachtete Ausstellungen zu Darwin oder Skulpturen der Mao-Zeit, zahlreiche innovative Vermittlungsangebote.      
          
Frankfurt am Main, 21. Januar 2010. 2009 war für alle drei Häuser – das Städel Museum, die Liebieghaus Skulpturensammlung und die Schirn Kunsthalle Frankfurt – ein sehr erfolgreiches Jahr. Während die Liebieghaus Skulpturensammlung mit 82.564 Besuchern 2009 das besucherstärkste Jahr ihrer hundertjährigen Geschichte verzeichnete, konnte das Städel Museum mit 328.773 Besuchern das beste Ergebnis seit 2003 erzielen und seine Besucherzahlen ein weiteres Jahr in Folge steigern. Rund ein Drittel der Gesamtbesucherzahl entfällt auf die Mitte November eröffnete Ausstellung des Renaissancemalers Sandro Botticelli. Mit einem täglichen Besucherdurchschnitt von rund 3.200 Personen liegt die Botticelli-Ausstellung deutlich über den bislang besucherstärksten Ausstellungen des Städel – 36 % über „Rembrandt“ (2003, 245.716 Gesamtbesucher) sowie 55 % über „Cranach der Ältere“ (2007/08, 204.960 Gesamtbesucher). Bis heute haben insgesamt bereits rund 190.000 Besucher die noch bis zum 28. Februar geöffnete Botticelli-Ausstellung gesehen. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt begeisterte mit einem anspruchsvollen Programm mit viel beachteten Ausstellungen wie „E.W. Nay. Bilder der 1960er Jahre“, „Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen“, „The Making of Art“ oder „Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit“ 2009 insgesamt 249.040 Besucher.

Städel Museum

Das Jahr 2009 war für das Städel Museum in vielerlei Hinsicht ein sehr aktives Jahr. Insgesamt wurden 13 Ausstellungen von großer thematischer Vielfalt präsentiert. Das Spektrum reichte von Ausstellungen wie „Der Meister von Flémalle und Rogier van der Weyden“, „Caravaggio in Holland. Musik und Genre bei Caravaggio und den Utrechter Caravaggisten“, „Michelangelo. Zeichnungen und Zuschreibungen“ bis zu Einzelpräsentationen zeitgenössischer Künstler wie Dierk Schmidt oder Peter Roehr. Den absoluten Höhepunkt des Jahres bildet die im November 2009 eröffnete Ausstellung „Botticelli“, die über 40 Werke des großen Meisters der Renaissance aus allen Schaffensperioden sowie weitere 40 seiner Zeitgenossen zeigt.

Jedoch nicht nur im Bereich der Wechselausstellungen, sondern auch bei der Erweiterung der Sammlung war das Städel 2009 sehr erfolgreich. Durch die Unterstützung der Mitglieder des Städelkomitees 21. Jahrhundert konnten zentrale Werke für den Sammlungsbereich der Gegenwartskunst im Städel erworben werden. Dazu zählen unter anderem Gemälde von Hermann Glöckner, Gerhard Hoehme, Victor Vasarely, eine 11-teilige Serie von Amelie von Wulffen oder John M. Armleders „Furniture Sculpture“. Durch die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung konnte ein bedeutendes Gemälde von Josef Albers für das Städel gesichert werden. Darüber hinaus wurde die Sammlung durch großzügige Schenkungen von Künstlern oder Sammlern bereichert. So gelangten Werke von Ernst Wilhelm Nay, Raimund Girke, Martin Barré und Raoul de Keyser als Schenkungen in die Sammlung. Auch die Graphische Sammlung des Städel konnte ihren Bestand um wichtige Werke erweitern: Neu hinzugekommen sind unter anderem ein Aquarell von Karl Schmidt-Rottluff, eine Tuschmalerei von Henri Michaux, eine Zeichnung von Antony Gormley sowie Druckgrafiken von John Baldessari, Max Ernst, Sol LeWitt, Matthäus Merian, Jackson Pollock, Frank Stella oder Sebastiano Vaiani.

Nicht nur die Erweiterung der Sammlungsbestände zeugt von einer aktiven Museumsarbeit, auch die kunsthistorische Forschung wurde kontinuierlich vorangetrieben. Mit dem neuen zweibändigen Bestandskatalog der „Flämischen Gemälde im Städel Museum 1550–1800“ wurde die Reihe der international viel beachteten Bestandskataloge des Städel um einen weiteren wesentlichen Sammlungsbereich ergänzt.

Ebenso intensiv wie mit der Erforschung seiner Sammlung hat sich das Städel mit deren Vermittlung beschäftigt. Neben den umfangreichen Vermittlungs- und Bildungsprogrammen mit täglichen Veranstaltungen wurden auf der Website www.staedelmuseum.de aufbauend zahlreiche Aktivitäten im Bereich des Social Networking gestartet, um die Ausstellungen und Programme an neue Zielgruppen zu kommunizieren. So erreicht das Städel mittlerweile über Social-Networking-Plattformen wie Twitter, Facebook, Flickr, YouTube oder FriendFeed ein junges Publikum, das diese Dienste als tägliche Kommunikationsforen nutzt. Die neu eingeführten Videoformate, mit denen das Städel seine Ausstellungen und die Sammlung vorstellt, finden nicht nur bei den Besuchern der Website großen Anklang, sondern werden auch von Online-Medien als zusätzliche Angebote genutzt.

Das größte Projekt des Städel – der Erweiterungsbau für die Präsentation von Gegenwartskunst – ist im September 2009 in die Phase der Realisierung getreten. Die erste große Maßnahme nach der Einrichtung der Baustelle, die Erstellung der Bohrpfähle rund um das Baufeld, konnte kürzlich abgeschlossen werden. Aktuell werden die Bohrpfähle rückverankert sowie Brunnen für die Wasserhaltung in der Baugrube gebohrt. Im März und April folgen die Geothermie-Bohrungen zur zukünftigen Nutzung der Erdwärme für die Heizungsanlage des Erweiterungsbaus. Bis April 2010 wird die Baugrube für den unterirdischen Neubau, der sechs bis acht Meter hoch sein wird, auf dem gesamten Baufeld ihre endgültige Tiefe erreichen. Nach Abschluss des Erdaushubs wird im nächsten Schritt die Bodenplatte gegossen. Abschnitt für Abschnitt findet daran anschließend die Erstellung der Wände und des Daches statt. Die Arbeiten an der Bodenplatte werden im Juli, der Rohbau des Erweiterungsbaus wird voraussichtlich im September/Oktober 2010 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Erweiterungsbaus ist für Mitte 2011 vorgesehen.

Die Finanzierung des Erweiterungsbaus – die Kosten für den Bau betragen rund 30 Millionen Euro, für die Sanierung des Altbaus sind weitere zehn Millionen Euro veranschlagt – konnte 2009 maßgeblich vorangetrieben werden. Bis zum Spatenstich im September 2009 waren durch Spenden und Förderungen von öffentlicher und privater Hand rund 80 Prozent der Baukosten bereits gesichert. Die fehlenden 20 Prozent sollen durch weitere Großspenden, öffentliche Mittel sowie eine breit angelegte Spendenkampagne finanziert werden. Kürzlich verlautbarte das Land Hessen, die Städel-Erweiterung mit einer Million Euro zu unterstützen. Mit der im September 2009 gestarteten Spendenkampagne unter dem Motto „Frankfurt baut das neue Städel und alle bauen mit“ konnten bis heute weitere 705.000 Euro für die Realisierung des Erweiterungsbaus gesammelt werden. Damit sind bereits 14,1 Prozent der durch die Spendenkampagne anvisierten fünf Millionen Euro erzielt. Insgesamt haben sich über 2.000 Förderer für das Projekt engagiert. Über alle Aktivitäten rund um die Städel-Erweiterung informiert der Städel-Blog unter www.das-neue-staedel.de, der auch als zentrale Spendenplattform dient.

Im Zuge der Arbeiten anlässlich der Erweiterung des Städel Museums, welche die Erschließung und Anbindung des Neubaus über den Main- und Gartenflügel beinhalten, werden seit Langem vorhandene Mängel am Altbau beseitigt. Das gesamte Haus wird barrierefrei erschlossen, zusätzliche Fluchttreppen und -wege werden eingerichtet und weitere Brandschutzmaßnahmen getroffen. Ab 8. März 2010 wird hierfür der Main- und Gartenflügel des Städel Museums bis voraussichtlich Mai 2011 geschlossen. In dieser Zeit bleibt das Ausstellungshaus geöffnet – hier werden ab 23. April 2010 die große Retrospektive zu Ernst Ludwig Kirchner sowie anschließend eine Auswahl von Meisterwerken aus der Sammlung des Städel vom Mittelalter bis zur Gegenwart gezeigt.

Zusätzlich ergreift das Städel die Chance, Werke seiner Sammlung während der Umbauphase in Form von zwei Ausstellungstourneen einem breiten internationalen Publikum vorzustellen. Zwischen Februar 2010 und Februar 2011 werden „Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Städel Museums“ in Lausanne, Melbourne und Wellington gezeigt. Die zweite Ausstellungstournee – „Das Goldene Zeitalter. Holländische und flämische Meisterwerke aus dem Städel Museum“ – bringt hochrangige Werke der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts nach Bilbao, Tokyo und an eine weitere Station in Japan.


Tags: st  
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