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Donnerstag, 21. Januar 2010 um 20:47 Uhr |
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Die Schirn Kunsthalle bot mit ihren Ausstellungen auch 2009 zahlreiche Anknüpfungspunkte für Diskussionen und regte verschiedene Debatten an. Im Darwin-Jahr 2009 richtete sie mit der Ausstellung „Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen“ das Augenmerk auf den bisher wissenschaftlich kaum bearbeiteten Einfluss der darwinistischen Theorien auf die bildende Kunst. Mit der Ausstellung „Kunst für Millionen. 100 Skulpturen der Mao-Zeit“ rückte sie parallel zum Ehrengast-Auftritt Chinas bei der Frankfurter Buchmesse ein äußerst kontrovers diskutiertes Werk der Kulturrevolution in den Fokus der Aufmerksamkeit. Rund um die insgesamt sieben Ausstellungen wurde auch 2009 ein zielgruppenspezifisches und außerordentlich vielschichtiges Vermittlungsprogramm angeboten. Als besonders wirkungsvoll erwiesen sich innovative Formate wie das Lehrerbildungsprogramm „Schirn bildet!“ oder die gemeinsam mit dem Städel und dem Liebieghaus veranstaltete „Sommerakademie“ – eine Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler. Neu ins Leben gerufen wurde das ebenfalls von allen drei Häusern getragene Projekt „Jungs machen Kunst“, das den Schwerpunkt auf die Entwicklung von männlichen Kindern und Jugendlichen legt.
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