| Programmvorschau 2010 |
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| Donnerstag, 21. Januar 2010 um 20:50 Uhr | ||
Das Programm der Schirn Kunsthalle für das Jahr 2010 umfasst außergewöhnliche Themenausstellungen und Einzelpräsentationen von Künstlern des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen zwei französische Maler, die zu Ikonen der bildenden Kunst geworden sind: Während die Einzelausstellung „Georges Seurat. Figur im Raum“ (4. Februar – 9. Mai 2010) das malerische und zeichnerische Œuvre des Hauptvertreters des Neoimpressionismus vorstellt, zeigt „Courbet. Ein Traum von der Moderne“ (15. Oktober 2010 – 30. Januar 2011) den prominenten Vertreter der französischen Malerei als Wegbereiter für die poetische Kunst der Moderne. Im Rahmen ihrer Ausstellungen zu aktuellen zeitgenössischen künstlerischen Positionen präsentiert die Schirn in diesem Jahr die Einzelausstellungen „Eberhard Havekost. Retina“ (15. Januar – 14. März 2010), „Peter Kogler. Projektion“ (1. Juli – 12. September 2010) sowie „Mike Bouchet. Neues Wohnen“ (1. Juli – 12. September 2010) und richtet mit einer dem Werk des Malers Uwe Lausen gewidmeten Retrospektive („Uwe Lausen. Ende schön Alles schön“, 4. März – 13. Juni 2010) ein zusätzliches Augenmerk auf die Kunst der 1960er-Jahre. Wenig bekannten Phänomenen der bildenden Kunst widmen sich zwei große Themenausstellungen im Sommer und Herbst des Jahres: „Zelluloid. Film ohne Kamera“ (2. Juni – 29. August 2010) beleuchtet ein besonderes Genre des künstlerischen Experimentalfilms, während „Weltenwandler. Die Kunst der Outsider“ (24. September 2010 – 9. Januar 2011) künstlerische Ausdrucksformen jenseits des „offiziellen“ Kunstschaffens zeigt. Darüber hinaus findet das erfolgreiche Projekt „Playing the City“ im Jahr 2010 seine Fortsetzung (9. – 26. September 2010). Erneut werden zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler den städtischen Raum bespielen und Fragen nach seinen Mechanismen aufwerfen.
Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert 2010 die Sonderausstellung „Sahure – Leben und Tod eines großen Pharao“ (25. Juni – 28. November 2010). Mit zahlreichen bedeutenden Originalzeugnissen führt die Ausstellung in die Kunst und Kultur des Alten Reichs ein und zeigt zahlreiche Skulpturen der fünften Dynastie, wichtige Reliefwerke, aber auch originale gewaltige Architekturelemente. Das Städel Museum zeigt vom 23. April bis 25. Juli 2010 im Ausstellungshaus die über 180 Werke umfassende Ausstellung „Ernst Ludwig Kirchner. Retrospektive“. Die erste Kirchner-Retrospektive seit 30 Jahren in Deutschland ermöglicht einen neuen Blick auf die verblüffende Modernität Kirchners, dessen exzessives Leben in seiner Kunst auf unvergleichliche Weise seinen Niederschlag fand. Im Anschluss daran werden von September 2010 bis April 2011 Werke aus der Sammlung des Städel präsentiert. Der Bogen der Sammlungspräsentation spannt sich von Jan van Eyck, Andrea Mantegna und Hans Holbein d. J. über Rembrandt, Nicolas Poussin und Giovanni Battista Tiepolo bis hin zu Max Beckmann, Pablo Picasso, Alberto Giacometti oder Gerhard Richter und umfasst eine hochkarätige Auswahl von Meisterwerken aller Schulen und Jahrhunderte aus der Sammlung des Städel Museums. |
























































