| Christoph Müller im Gespräch mit dem Künstler Miron Schmückle |
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| Donnerstag, 21. Januar 2010 um 21:31 Uhr | ||
Der naturgetreue Schmetterling. Vorbild Altmeister für einen Künstler von heute Miron Schmückle ist einer der wenigen Künstler, die sich noch heute der sehr detailgetreuen Wiedergabe der Natur widmen.
Was unterscheidet die im 17. Jahrhundert gezeichneten Schmetterlinge und Tulpen von den Darstellungen Schmückles im 21. Jahrhundert?
Anlässlich des Gesprächs in der Ausstellung „Erfundene Wirklichkeit“ wird ein Vergleich möglich sein.
Miron Schmückle wurde 1966 in Rumänien geboren und lebt seit den 80er Jahren in Deutschland. Bereits während des Studiums der Freien Kunst in Kiel bei Renate Anger und an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg bei Marina Abramovic begann Schmückle mit der Darstellung botanischer Motive: in Fotoserien treten Mensch und Pflanze in eine organisch-erotische Korrespondenz, jeweils eine meist exotische Blume wird vor einem nackten androgynen Körper präsentiert.
Umfangreiche Zyklen mit Gouachen und Bleistiftzeichnungen, seine "Botanical Archives", entfalten einen botanischen Kosmos, bei dem der Betrachter zwischen der naturgetreuen Pflanzenwiedergabe des "Naturforschers" und der Fantasie des Künstlers kaum noch unterscheiden kann. Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein, mit Christoph Müller und Miron Schmückle zu schauen und zu diskutieren. Eintritt 5 Euro / ermäßigt 3,50 Euro Tags: schm
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