| Wilde Affen - Hamburger Bahnhof zeigt Walton Ford |
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| Freitag, 22. Januar 2010 um 21:45 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die Bilder sind nach Angaben des Museums zum ersten Mal in Europa zu sehen: Im Hamburger Bahnhof in Berlin öffnet am Samstag eine Ausstellung mit Werken des Amerikaners Walton Ford. Seine großformatigen Tieraquarelle - Affenhorden, Löwen oder ein Okapi - erinnern an Drucke der Kolonialzeit. Mit seinen feingliedrigen Darstellungen von Flora und Fauna knüpft der Amerikaner bewusst an die Zeit der Illustratoren des 19. Jahrhunderts an. Ein zweiter Blick offenbart allerdings ein komplexes und verstörendes Universum voller Symbole und Anspielungen. Die Ausstellung mit dem Titel «Bestiarium» ist bis zum 24. Mai geöffnet.
Im Katalog (Taschen, 49,99 Euro) sind neben einer Biografie Texte enthalten, die Ford inspirierten, darunter vietnamesische Sagen und Briefe von Benjamin Franklin. Der 1960 geborene Amerikaner, der in den Bergen von Massachusetts lebt, befasste sich viel mit dem Ornithologen und Tierzeichner John James Audubon (17851851). In Berlin werden 25 Arbeiten Fords präsentiert. Anschließend wandert die Ausstellung nach Wien, heißt es in der Ankündigung. |
























































