| Kunsthalle zeigt Werke von Otto und Oskar Manigk |
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| Freitag, 22. Januar 2010 um 21:53 Uhr | ||
Rostock (dpa/mv) - In ihrer ersten Ausstellung im neuen Jahr zeigt die Kunsthalle Rostock Werke von Otto Manigk (1902-1972) und seinem 1934 geborenen Sohn Oskar. «Zwei Malergenerationen, die künstlerisch nichts gemeinsam haben», sagte Kurator Ulrich Ptak am Freitag vor Eröffnung der Schau. Otto Manigks Gemälde zeigen Landschaften und Porträts, darunter auch sein letztes Bild von einer Dame am Fenster. Otto Manigk lebte bis 1972 in Ückeritz auf der Insel Usedom. Er war eng befreundet mit einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts: Otto Niemeyer-Holstein (1896-1984).
Oskar Manigk wuchs in Ückeritz auf, wo er bis heute lebt und arbeitet. Der Kulturpreisträger des Landes von 2005 gilt als wortkarg und zurückhaltend. Seine Bilder hingegen seien kraftvoll und voller Emotionen, sagte Kurator Ptak. Die etwa quadratmetergroßen und immer querformatigen Acrylbilder seien vielfach interpretierbar. Sein Vorbild ist nach Angaben der Ausstellungsorganisatoren Pablo Picasso. Mehr als 130 Werke der Manigks sind im Besitz der Kunsthalle. Es handelt sich dabei um Schenkungen der Witwe Otto Manigks und Oskar Manigks selbst aus dem Jahre 2003. Etwa 50 Bilder sind nun in Rostock zu sehen.
Mit der Ausstellung will Kunsthallenbetreiber Uwe Neumann auch ein stärkeres Augenmerk auf die Kunstsammlung des einzigen Museumsneubaus der DDR richten. Das Interesse, eigene Bestände zu zeigen, sei groß. Neumann bedauerte zugleich, dass jahrelang kein Ankauf von Kunst möglich gewesen sei. Der Etat habe dies nicht hergegeben. Deshalb seien die Schenkungen ein Segen für das Haus. Zur Ausstellungseröffnung am Samstag (17 Uhr) wird auch Oskar Manigk erwartet. |
























































