| Kirchner und Berlit: Museum würdigt Expressionisten |
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| Freitag, 22. Januar 2010 um 22:00 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Der eine ist bekannt, der andere weniger: Das Museum der bildenden Künste Leipzig widmet den Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner (1880-1939) und Rüdiger Berlit (1883-1939) je eine Ausstellung. In der Schau «Zeichnen bis zur Raserei» (24. Januar bis 5. April) werden etwa 85 Werke aus der Sammlung des Berliner Brücke- Museums gezeigt, sagte eine Museumssprecherin am Freitag. Im gleichen Zeitraum stellt die Exposition «Vom Fieber besessen» den Maler und Zeichner Berlit und weitere mittlerweile unbekannte Leipziger Expressionisten vor.
Kirchner, der zur Dresdner Künstlergruppe Die Brücke gehörte, gilt als einer der bedeutendsten Zeichner des Expressionismus. «Er war immer mit der Zeichenmappe unterwegs», sagte die Sprecherin. Die Schau zeigt Zeichnungen, die unter dem Titel «Meisterblätter» schon 2008 im Berliner Brücke-Museum zu sehen waren. Kirchner schuf sie mit Kohl, Graphit und Tusche, aber auch farbiger Kreide und Farbstiften.
Kirchners Zeitgenosse Berlit spielte nach dem Ersten Weltkrieg eine besondere Rolle in der Leipziger Kunst. Zu seinem Werk zählen Gemälde, Aquarelle und Grafiken. Ein eigenes Kapitel der Berlit- Ausstellung ist der Literaturgrafik gewidmet, die in der Verlagsstadt sehr verbreitet war. |
























































