| Landtags-SPD: Nürnberger Burgmuseum nicht mehr zeitgemäß |
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| Freitag, 22. Januar 2010 um 22:55 Uhr | ||
Nürnberg (dpa/lby) - Das Nürnberger Kaiserburgmuseum ist nach Einschätzung der bayerischen SPD-Landtagsfraktion unattraktiv und museumspädagogisch nicht mehr zeitgemäß. «Ein solches Museum muss eine Burg erklärbar machen, zeigen, wie eine Burg früher funktioniert hat», betonte die Münchner SPD-Landtagsabgeordnete Isabell Zacharias am Freitag bei einem Besuch gemeinsam mit der SPD-Landespolitikerin Helga Schmitt Bussinger in Nürnberg. Diesen Anspruch erfülle das Kaiserburgmuseum nur ungenügend, sagte die SPD-Kulturpolitikerin. Zacharias kritisierte auch, dass der Museumsbesuch beschwerlich und nur im Rahmen einer Führung möglich sei.
Die stellvertretende Vorsitzende des Kulturausschuss im Landtag hatte sich am Freitag über die Situation wichtiger Kultureinrichtungen in Nürnberg informiert. Beide SPD-Politikerinnen forderten Zusammenhang mit dem Bemühen um eine Stärkung der «Kulturmetropole Nürnberg» vom Germanischischen Nationalmuseum (GNM) und dem Besitzer der Burg, dem Freistaat Bayern, ein neues Konzept. Dabei sollten weitere Teile der Kaiserburg für Museumsbesucher geöffnet werden. Mittels eines Audio-Guides müsse ein individueller Besuch möglich sein, verlangte Zacharias. Der Direktor des für die Präsentationen verantwortlichen Germanischen Nationalmuseums, Ulrich Großmann, habe ihr versichert, die Verantwortlichen arbeiteten schon an einer Gesamtlösung, die das Museum attraktiver machen solle.
Das Museum wurde im März 1999 als Außenstelle des Germanischen Nationalmuseums (GNM) eröffnet. Im Mittelpunkt der historischen Dauerausstellung mit etwa 300 Quadratmetern Ausstellungsfläche stehen Baugeschichte und Bedeutung der Kaiserburg sowie die Entwicklung der Waffentechnik. |
























































